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    <title>Flohbude</title>
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    <description>Das Blog ohne Eigenschaften</description>
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    <title>Jahwe, Franz und ich</title>
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            <category>Prosaisches</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;em&gt;Für Helene H.&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/morskyjezek/255399573/&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:168 --&gt;&lt;img alt=&quot;Karel Gott&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/karlegott.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px; width: 302px; height: 391px;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt;&lt;/a&gt;Kultur, ja, &lt;em&gt;Kultur&lt;/em&gt; wäre mal wieder was. Die Zeiten sind schlecht, die Kassen knapp, das Wetter sonnig, die Erwartungen groß, die Leere grenzenlos. Befüllen wir sie mit &lt;em&gt;Kultur&lt;/em&gt;. Aber als Eltern ohne Eltern? Logistisch günstige Zeitpunkte sind hier seltener als gute &amp;quot;Wetten Dass?!&amp;quot;-Sendungen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Außerdem: Vollmond. Liege im Bett, die Mitte der Nacht dräut. In meinem Kopf tobt eine Grundsatzdebatte mit Gastbeiträgen, und zwar so laut und aggressiv, dass sich meine Innere Stimme verängstigt schmollend zum ES flüchtet. Das Thema verschließt sich mir, nicht weil es sonderlich komplex wäre (&lt;em&gt;Was wäre, wenn...&lt;/em&gt;), nein, seine ewige Wiederholung ist es, die es mir verleidet.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was wäre, wenn es tatsächlich Gott gäbe?&lt;/strong&gt; Müsste man sich den wie Bud Spencer vorstellen, stoisch, grummelnd, dennoch herzensgut, entschieden handelnd sobald eine bestimmte Grenze überschritten wäre? Oder eher wie eine dieser Figuren Kafkas, der ich beim Lesen immer &amp;quot;Eier, Junge! Zeig doch mal Eier!&amp;quot; entgegen schmettern möchte, ähnlich einem Fußball-Jugendtrainer, der seine Schützlinge im Grunde liebt, aber die Haare für zu lang, die Herzen für zu weich und die Eltern für zu fürsorglich befindet?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was wäre, wenn Kafka noch lebte, grundsätzlich?&lt;/strong&gt; Vielleicht im Haus gegenüber, da wo vor ihm das Paar wohnte, das sich lautstark über ihre Dämlichkeit bezüglich oraler Ausschweifungen (andere Geschichte) auf dem Balkon stritt? Unter ihm eine alleinstehende Mutter mit zwei Kindern, eins davon mit schwerem Logopädie-Bedarf, alle gekennzeichnet vom täglichen Ringen (römisch-dekadent) mit dem Sozialstaat? Würde er bloggen? Oder twittern? Gar darüber? Und: Käme er der Erfüllung seiner hausgemeinschaftlichen Erzpflichten (Große Hausordnung, freundliches Grüßen, wöchentliches &lt;em&gt;Treppemachen&lt;/em&gt;, andere faschistoide Rituale menschlichen Zusammenvegetierens) nach?&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was wäre, wenn Gott beispielsweise das Salz oder, sagen wir mal, die Kaffeesahne ausginge?&lt;/strong&gt; Würde er bei Kafka klingeln? Oder bei mir? Oder warten, bis der kleine &lt;em&gt;KONSUM&lt;/em&gt;-Laden öffnet? Dessen Chefin jedermann in der dritten Person anspricht? &lt;em&gt;Was sucht er denn? Kann ich ihm helfen?&lt;/em&gt; Vielleicht nicht, könnte er sich doch eine Kuh an den dreieinigen Frühstückstisch beamen, dazu Louis Pasteur und seinen Klimbim wieder erwecken und für die passende Fettstufe selbst sorgen. Weiß man ja auch nicht. Kann man nur glauben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Was wäre, wenn Kafka und ich aber nicht daheim wären, weil wir, sagen wir mal, beide einkaufen sind?&lt;/strong&gt; Wir stünden hintereinander neben dem schwarzen Endlosband, an der Kasse würde die überirdisch nette Frau Habakuk selbst den härtesten Brennoli mit einem freundlichen Spruch in den Frühling entlassen. Plötzlich kommen zwei Gymnasiasten herein. Sie sind auf der Suche nach... irgendwas verrucht Gymnasiastenmäßigen. Als ich nicht hinsehe, drängeln sich die Langhaarigen nach vorne und rempeln dabei Kafka an, der in seine &amp;quot;Elf Freunde&amp;quot;-Jubiläumsausgabe vertieft ist.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und schneller als man &lt;em&gt;Zipp-Zippelip-Zippelonika&lt;/em&gt; sagen kann, ist die friedliche Atmosphäre gekippt. Franzl schaltet in den Terminator-Modus um. &amp;quot;Kretins! Verkommenes Gesindel! Rangierte ich in der moralischen Nahrungskette so weit hinten wie ihr, würde ich mal ganz kleine Brötchen backen, aber ganz kleine! Vordrängen! Tststs! Zu meiner Zeit, aber hallo!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Die Gymnasiasten, beide schätzungsweise drei Köpfe größer und mindestens doppelt so arisch wie Kafka, drehen sich um. Ausweis ihrer Bildung und Schlagfertigkeit ist ein spontan in den Verkaufsraum gerotztes &lt;em&gt;Hö? Schwuchtel? Mowl?&lt;/em&gt;, das Franz aber nicht mehr hört, nicht mehr hören will, nicht mehr hören kann. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Wie ein Pitbull vergraben sich seine Zähne in der kleinmädchenhaft roten Jakob-Wolfhaut-Jacke des Ersten; der Zweite indes schon am Boden liegt und auf die &amp;quot;Elf Freunde&amp;quot;-Jubiläumsausgabe blutet. Als er sein Handy zücken und die Polizei verständigen will, reißt Franz ihm das EiFon aus den verrenkten Fingern, beißt es in der Mitte durch und hackt mit der scharfen Bruchkante das Gesicht des Ersten zu einem furchigen Acker.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Es war ihm egal, wie groß ein Kerl war, Franz schlug ihn immer nieder, zumindest versuchte er das bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Griff der Andere mit Fäusten an, holte er einen Knüppel; hatte der Andere ein Messer, käme er mit einer Knarre zurück; zöge der Andere eine Pistole, wäre es besser für ihn, er erwischte Franz mit dem ersten Schuss, sonst Gnade ihm Gott. Er käme wieder und wieder und wieder, bis einer von beiden sich nicht mehr rühren würde.*&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Doch dann geschah das Unglaubliche. Gerade als Franz die Jakob-Wolfshaut-Jacke in den Flaschenrücknahme-Automaten stopfen wollte, damit der Gymnasiast, der kurz zuvor den selben Weg gegangen war, nicht so allein wäre, stand Gott im Laden. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Engelsgesang. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Myrrhe. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Weihrauch.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Das ganze Programm. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ein Tsunami nicht enden wollender Güte überflutete unsere Herzen. Die Zeit stand still, der Raum krümmte sich, alles hier und jetzt war im Kassenbereich zusammengepfercht. Und Gott sprach: &amp;quot;Nu saach e ma Franz, bisste nisch dr Meinung, dassde grad ä bissl übberdreibst? Was habschn dir gestern gesacht? Haste das schon wieder vergessen oder was?&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Ich soll nicht mehr so cholerisch sein?&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Ne! Du sollst ä bissl offpassn! Dass de nisch immer im selbn Laden Bambule machst! Vor zwee Wochen der Skinhead mitm Nudeloffloof; letzte Woche den ganzn Laden leergoofn, mit drei Dutzend STERNBURG-Kästen Saufen gehn und FÄDONG fahrn; und nu das hier - Du gehst mr langsam offn Sack, eschtjezzma! Denkste isch hab nischt anderes zu tun oder was?! LAngsam versteh ich dein Vatter!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Kafka musterte betreten den beigen Kachelfußboden. Ich schmulte. Aus meiner gebeugten Haltung der Demut sah ich, wie Frau Habakuk hinter ihrer Kasse aufstand; nein, nicht aufstand: Auffuhr! Gott und Frau Habakuk waren wesenseins! Um ihre rote Dauerwelle schwang sich ein gülden strahlender Kranz. Neben ihr schwebten zwei Flattermänner, die wie Thomas Bernhard und Terence Hill aussahen, beide zu allem entschlossen. Die linke und die rechte Hand der HERRIN.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; &amp;quot;Pappaa... ich habe Durst!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Der Kleinstfloh stand in der Schiebetür unseres Schlafzimmers. Erst da bemerkte ich, dass ich bereits eingeschlafen war. Ich gab dem Kind einen Schluck Apfelschorle und schickte es wieder zurück in sein Bett. Irgendwo im Hinterhof vollzogen zwei Menschen keuchend die ehelichen Pflichten. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich hasse Vollmondnächte.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;(*&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=iELKMNjZx9o&quot;&gt;&lt;sub&gt;Sieh, Helene, und lerne! Nehmen ist ok!&lt;/a&gt; Nennen Pflicht! &lt;a href=&quot;http://www.flickr.com/photos/morskyjezek/&quot;&gt;Foto von youplayawhat&lt;/a&gt;&lt;/sub&gt;)&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 22:32:50 +0100</pubDate>
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    <title></title>
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            <category>Prokrastination</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Es gibt Tage, an denen erfordert die Erinnerung an so etwas exotisches wie &lt;em&gt;Müdigkeit&lt;/em&gt; alle Kraft, dermaßen wach und voller Tatendrang nimmt mein Geist in diesen Zeiträumen am &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Logos&quot;&gt;&lt;span lang=&quot;grc&quot; xml:lang=&quot;grc&quot;&gt;λόγος&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; teil.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Heute scheint dennoch keiner dieser Tage zu sein. So sehr ich mich auch anstrenge, der Gedanke, jemals außerhalb dieses schmerzhaften Vormichhindämmerns gelebt und mit Freude meine Aufgaben verrichtet zu haben, ist weiter entfernt als... ach, auch egal.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 14:01:02 +0100</pubDate>
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    <title>Post an Westerwelle</title>
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            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;h3&gt;Lieber Guido,&lt;/h3&gt; 
&lt;p&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=5IvPIWzQcUY&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:167 --&gt;&lt;img width=&quot;280&quot; height=&quot;213&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 0px; padding-right: 15px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/ah.jpg&quot; alt=&quot;Rede&quot; /&gt;&lt;/a&gt; ich weiß, Du wärst gerne der &lt;em&gt;Wave-Man&lt;/em&gt;, dem die Dynamik seit jeher aus allen Silben des Familiennamens flutet. Doch wie die Welle an sich nur Energie transportieren, nicht aber Massen bewegen kann, nutzt Du allen Schwung für eine Kreisbewegung um die eigene Achse. Gefangen in der Sackgasse der eigenen Erwartung kommst Du weder vor noch zurück. Endlos blindes Verharren im von warmer Luft aufgewirbelten Staub.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Dabei wärst Du ja so gerne ein richtiger Massenbeweger. Und in der Tat, eine gewisse Bewegung hast Du schon hinter dich scharen können, hier, in &lt;em&gt;Deitschland&lt;/em&gt;, wo man auch mal &lt;em&gt;Tee trinkt&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;fabelhaft&lt;/em&gt;. Zu dumm, dass man sich mit diesen Bewegten aber nirgendwo sehen lassen kann und bestimmte Details Deiner Biographie dort, offiziell, auf wenig Gegenliebe stoßen. So teilt ihr euch einen Radius im Nano-Bereich: Sie im Denken, Du im Wirken.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Deshalb kreiselt Deine Orientierungslosigkeit nun nach links. In Deinem speziellen Fall bedeutet das ein Ansteuern der sogenannten Mitte, also jener Wählerklientel, die noch heute daran glaubt, dass sie nicht das bezahlen müssen, was Du und Deine Spießgesellen ausbrüten. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Clever ist das schon, oh ja, Du gibst ihnen das Gefühl nicht ganz unten zu stehen, wenn sie unter sich noch andere wissen, die ihr trotziges Aufstampfen mit dem eigenen Elend abfedern. &lt;em&gt;Die Zustimmung aus der Bevölkerung ist enorm. Die Menschen wollen die Wahrheit hören.&lt;/em&gt; Und ihre Besitzstände wahren. Und nicht die Dummen sein.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Aber falls jemand die Brauen hebt, fragend dreinschaut, sich vielleicht noch um sozialen Frieden, Solidarität, Gemeinsinn sorgt, dann, &lt;em&gt;und das wird man ja noch mal sagen dürfen&lt;/em&gt;, stellst Du die entscheidende Frage: Was wollt ihr denn? Eigenverantwortung oder Fürsorge? Freie Rede oder Politische Korrektheit? Urinieren oder Masturbieren? Beides geht nicht!&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Zumindest nicht gleichzeitig - Und genau das ist Dein Problem. Es gibt für Dich nur schwarz oder gelb, doch beides ist derzeit, &lt;em&gt;und&lt;/em&gt; auch &lt;em&gt;das wird man ja noch mal sagen dürfen&lt;/em&gt;, Scheiße. &amp;quot;Wir werden regiert von Maschinenmenschen mit Maschinenherzen&amp;quot;. Vielleicht hörst Du das noch öfter.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Wie kann man Menschen hinter sich bekommen? höre ich Dich, lieber Guido, nun fragen. Im Grunde genommen willst Du ja auch nur geliebt werden, möchtest auch mal ein &lt;em&gt;Gut gemacht!&lt;/em&gt; hören oder wenigstens Deinen Namen nicht als vollwertiges Synonym für Unerträglichkeit verstanden wissen. Kann ich nachvollziehen. Geht mir genau so. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Daher will ich Dir an dieser Stelle zeigen, wie so etwas auch gemacht werden kann. Klick doch mal auf das Bild des Bärtigen. Und hör einfach zu. Solltest Du noch Fragen haben, kannst Du diese gerne Deiner Putzfrau stellen. Stimme des Volkes, Du verstehst? &lt;em&gt;Die Menschen wollen die Wahrheit hören.&lt;/em&gt; Das traue ich Dir auch zu.&lt;/p&gt; 
&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;Herzlichst!&lt;br /&gt;Hansi&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;PS: &lt;a href=&quot;http://daserste.ndr.de/panorama/media/panorama404_format-flashhi.html&quot;&gt;Das hast Du nun davon&lt;/a&gt;. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 11:03:10 +0100</pubDate>
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    <title></title>
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            <category>trunken und genau!</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Es gibt sie noch: Helden. Das sagte ich sicher schon das ein oder andere Mal, aber wert zu wiederholen ist diese Aussage allemal.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ich möchte den Kopf auf den Tisch legen, euch zuhören, wohl wissend, dass ihr nicht zu mir sprecht, aber auch. Dass ihr Gedanken habt, deren letztendliche Flughöhe ich nicht abzuschätzen weiß, deren Start aber eindrucksvoll ist. Sicher kann es auch an meinen Augen liegen, vielleicht seid ihr gar nicht soo weit weg, aber wer weiß das schon? Und: Who cares?&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Danke. Nur mal so.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 22:34:01 +0100</pubDate>
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    <title>Marxismus</title>
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            <category>Blogregal</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Wenn die vier Brüder Marx (deren Vorfahren aus Ostfriesland stammen)
den geistigen Überbau für die russische Revolution geliefert hätten, es
wäre vielleicht genauso anarchistisch gewesen, aber die Menschen hätten
etwas zu lachen gehabt.&lt;/p&gt; 
&lt;/blockquote&gt; 
&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;Aus einer &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/review/R61CXU28A4Z58/ref=cm_cr_rdp_perm&quot;&gt;Amazon-Rezension über die Marx-Brothers-Collection&lt;/a&gt;.&lt;/sub&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 21:10:40 +0100</pubDate>
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    <title>All you need ist Mettwurst</title>
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            <category>So und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Liebe. Feine Sache das. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Liebe im Büro. Auch nicht schlecht.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Liebe im Büro mit einem Kollegen. Knifflig.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Liebe im Büro mit einem Kollegen hinter einem großen Fenster. Gewährt Einblicke.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Liebe im hell erleuchteten Büro mit einem Kollegen hinter einem großen Fenster gegenüber dem meinem. Zeigt, dass es in puncto Scham keinerlei Unterschiede zwischen Teenagern und Mittdreißigern gibt.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Es geht nichts über die gehetzten Blicke eines Menschen, der im Zustand der Ertapptheit nach Zeugen sucht, die er nicht haben will.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:166 --&gt;&lt;img src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/pl.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px; width: 598px; height: 442px;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 18:22:00 +0100</pubDate>
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    <title>Förderung</title>
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            <category>Universitäres</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Die Professorin fängt mich auf dem Weg zum Klo ab. Sie will, dass ich ins Ausland fahre.&amp;#160;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Das ist eine wunderbare Gelegenheit! Sommerakademie! Sie bleiben eine Woche, wohnen im Haus des Dichters D. und das alles für umgerechnet nur 50 Mark! Äh, Euro.&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich entgegne ihr, dass mir die Zeit wie Sand durch die Finger rinnt, mein Studium dem Scheitern näher als dem Gelingen steht, von meinen familiären Verpflichtungen und der notwendigen Finanzierung einer solchen Reise einmal abgesehen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Ach?! Da hab ich was für sie! Hier,&amp;quot; *zack* &amp;quot;YXZ-Stiftung! Fragen Sie doch mal wegen eines Stipendiums an!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Stipendium? Also eine Förderung für hervorragende Studienleistungen? Ich? Dem unter jede Arbeit ein &lt;em&gt;Fachlich naja, aber wenigstens kurzweilig zu lesen&lt;/em&gt; geschrieben wird?&amp;#160;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Sie versichert mir, dass ich kaum mehr zu tun brauche, als die Bewerbung abzusenden. Um die benötigten Beurteilungen und Gutachten will sie sich kümmern. Dabei habe ich nicht eine einzige Seminarminute bei ihr verbracht, lediglich kleinere Geplänkel auf dem Gang des Instituts lassen auf eine ungefähre Äquivalenz unserer Interessensgebiete schließen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Wie kleine Pfeile fliegen mir ihre Ausrufezeichen um die Ohren. Angetrieben von der Euphorie des Mentorentums zischen die kleinen Geschosse nach meiner Unentschlossenheit und treiben mich in eine ausweglose Situation.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Zudem könne sie noch bei einer anderen Professorin Werbung für mich machen, ja, das könnte sie. Wirklich! &amp;quot;Wenn es jemand verdient hat, dann SIE! Wie viele sind im Fachschaftsrat und hängen dort nutzlos bei Versammlungen ab?!&amp;quot; Mir wird schwindlig. &amp;quot;Und was sie hier für ein Taschengeld für das Institut leisten! Sie stellen sich in den Dienst einer Allgemeinheit, die es kaum angemessen zu würdigen weiß!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ein Jucken auf der Oberlippe lässt mich nach einem sprießenden Albert-Schweitzer-Bart tasten. Nichts zu finden. &lt;em&gt;Angemessen. Würdigung&lt;/em&gt;. &lt;em&gt;Allgemeinheit&lt;/em&gt;. Noch einen dieser Sätze und wir können das Licht im Zimmer löschen, weil mein Heiligenschein das komplette Viertel illuminiert.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Zum Glück fragt sie mich am Ende nach den PDF-Dateien. In diese hat ihr alter HiWi wichtige Kongresspapiere gescannt - als Grafiken. Und nun braucht sie das Ganze als DOC-Datei. Dummerweise ist sie aber mit der Handhabung eines Texterkennungsprogramms überfordert, so dass sie mir diese Aufgabe angetragen hat.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Nein, ich bin noch nicht dazu gekommen&amp;quot;, antworte ich ihr.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Melden sie sich, wenn sie es soweit haben, ja? Und diesen Flyer, den können sie ja mal mitnehmen.&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Sie dreht sich um, das ist mein Zeichen für den Abgang. Ich atme auf. Nicht auszudenken wie es um die XYZ-Stiftung bestellt sein müsste, wären ihre Stipendiaten tatsächlich kaum mehr als ich: Eine quer-privilegierte Fußhupe.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Die aber wenigstens einen Nerd-Job stemmen kann.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 18 Feb 2010 17:34:25 +0100</pubDate>
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    <title>Flohbude. Jetzt auch in preisgekrönt.</title>
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            <category>Lesetipps</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;strong&gt;August 2009&lt;/strong&gt;: Eingeschlafen. Aufgewacht. Hingeschrieben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Oktober 2009&lt;/strong&gt;: Nochmal Angesehen. Für würdig befunden. Eingeschickt.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Februar 2010&lt;/strong&gt;: Bescheid bekommen. Büchergutschein gewonnen. Plus öffentlicher Lesung.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Oder: &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Leipzig&lt;/strong&gt; (flb). Beim Kurzprosa-Wettbewerb der halbjährlich erscheinenden Germanistenzeitschrift&amp;#160; &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://wwwstud.uni-leipzig.de/%7Eredgerha/&quot;&gt;&lt;em&gt;Gerhardt&lt;/em&gt;&lt;/a&gt;&amp;quot; errang die Story &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.flohbu.de/artikel/712-Schmidtchen.html&quot;&gt;Schmidtchen&lt;/a&gt;&amp;quot; des aufstrebenden Absteigers Hansi den dritten Platz. In einer ersten Reaktion gestand der Autor, dass er sich freue: &amp;quot;Irgendwie. Ich kann es noch gar nicht fassen, ich habe nämlich noch nie etwas gewonnen. Den Büchergutschein werde ich bei eBoy verticken und mir vom Erlös ein Besäufnis mit anderen Reudnitzer Autoren gönnen. Vielleicht auch Nutten.&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Unbestätigten Gerüchten zufolge soll Bernd Birkinger an den Filmrechten interessiert sein. Auf Nachfrage dementierte dieser zwar, jedoch sollen die einschlägig bekannten &amp;quot;Skandalrapper&amp;quot; Jiu-Jitsu (&amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.dailymotion.com/video/x1ycsz_bushido-sonnenbankflavour_music&quot;&gt;Sonnenbankgeschmack&lt;/a&gt;&amp;quot;) und Sidolin (&amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.dailymotion.com/video/x62j5i_sido-arschficksong-live_music&quot;&gt;Spiel mir das Lied von der rektalen Penetration&lt;/a&gt;&amp;quot;) für März diesen Jahres ein sächsisches Sprechtraining angemeldet haben.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Tue, 16 Feb 2010 20:01:28 +0100</pubDate>
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    <title>Metropolis, Popo-polis</title>
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            <category>Kulturbeutel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Was soll man sagen: Der Film ist das Genom des modernen Science-Fiction-Kinos. Monströser Aufwand, der einen barocken Nachgeschmack hinterlässt und auf jedes Gebot der Sparsamkeit pfeift. Aber sei&#039;s drum. Religiöse Verbrämung? Kennt man aus &lt;em&gt;Matrix&lt;/em&gt;. Cliffhanger-Schnitt im flutenden Wasser? &lt;em&gt;Titanic&lt;/em&gt; lässt grüßen. Hero to the rescue? Davon lebt &lt;em&gt;Batman&lt;/em&gt;. Und das nicht schlecht.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Aber: Die Musik. Nur dafür lohnt es sich schon die 147 Minuten durchzuhalten. Das war richtig groß. Danke. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Fri, 12 Feb 2010 23:17:34 +0100</pubDate>
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    <title>Hegemania</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/833-Hegemania.html</link>
            <category>Bücherregal</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;
Hegemann plädiert bei Harald Schmidt wortreich auf Welpenschutz. Warum schreibe ich das? Wahrscheinlich bin ich bestürzt über das applaudierende Publikum; keiner der sich zu einem Buuh hinreißen lässt.&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Thu, 11 Feb 2010 23:30:54 +0100</pubDate>
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