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    <title>Flohbude</title>
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    <description>Das Blog ohne Eigenschaften</description>
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    <title>Sozial ist...</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/880-Sozial-ist....html</link>
            <category>Prokrastination</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;...was Arbeitsplätze schafft. Installation der Neuen Leipziger Baumschule anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:193 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/jobulani.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; alt=&quot;jobulani&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;sub&gt;Unbekannter Mitarbeiter, ausgestellt in einem Leipziger Kaufhaus.&lt;br /&gt; Zirka 30x20 cm, Toner auf Kopierpapier. Schätzpreis: auf Anfrage.&lt;br /&gt;Ohne Bälle.&lt;br /&gt;&lt;/sub&gt;&lt;/p&gt; 
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    <pubDate>Wed, 28 Jul 2010 12:57:43 +0200</pubDate>
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    <title>Ernteschlacht</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/879-Ernteschlacht.html</link>
            <category>la famiglia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Das Ministerium für Planschbecken, Windmühlen und Balkonbepflanzung vermeldet auch in diesem Jahr wieder Leistungssteigerungen auf dem Sektor der heimischen Agrarwirtschaft im dreistelligen Prozentbereich.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:192 --&gt;&lt;img width=&quot;543&quot; height=&quot;361&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/tomate.JPG&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt; Im Gegensatz zum Vorjahr konnte bereits im Juli das Ernteeinkommen im Bereich &lt;em&gt;Solanum lycopersicum&lt;/em&gt; um 100% gesteigert werden. Zu verdanken ist dies vor allem dem unermüdlichen Einsatz der Saat- und Erntehilfstruppen, welche sich im Kampf um die Versorgung der Bevölkerung mit Frischgemüse erneut als stabiler Eckpfeiler erwiesen haben.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Besonders hervorzuheben ist die Abteilung des Pionierhauses &amp;quot;Fritz Hanschmann&amp;quot;, die praktisch im Alleingang das vollständige Einfahren des angefallenen Erntegutes übernommen hat. Mit solch jungen, tatkräftigen Talenten an unserer Seite haben wir auch in Zukunft die besten Karten im Wettlauf gegen die drohende Unterversorgung!&lt;/p&gt; 
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;gez. Schubelgruber&lt;br /&gt;&lt;sub&gt;Kreisleitung Süd-Ost, 3. Etage, wenndedavorstehst rechts&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 24 Jul 2010 14:36:12 +0200</pubDate>
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    <title>Die Melodik des Klassenkampfes</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/878-Die-Melodik-des-Klassenkampfes.html</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Das &amp;quot;Solidaritätslied&amp;quot; von Berthold Brecht, hier in einer Interpretation ivorischer Germanistik-Studenten.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/akaVnjbzfjk&amp;amp;color1=0xb1b1b1&amp;amp;color2=0xd0d0d0&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowScriptAccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/akaVnjbzfjk&amp;amp;color1=0xb1b1b1&amp;amp;color2=0xd0d0d0&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;feature=player_embedded&amp;amp;fs=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Hätte nie gedacht, dass sich Begriffe wie &lt;em&gt;Solidarität&lt;/em&gt; oder &lt;em&gt;Proletariat&lt;/em&gt; so gut anhören können. Uns wurde in der Schulzeit das Vokabular des kommunistischen Widerstands bis zum Erbrechen eingetrichtert. Gerade so, als wolle man eine Katharsis herbei führen, damit &lt;em&gt;Heimat&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Freundschaft&lt;/em&gt;, &lt;em&gt;Tapferkeit&lt;/em&gt; als steril gereinigte, vollständig entleerte Elementarbegriffe von ihrem Inhalt abgelöst, und in beliebig anderen Kontexten verbogen werden konnten. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Eigenartigerweise sprach man aber nie von echtem &lt;em&gt;Mitgefühl&lt;/em&gt;. Oder bedingungsloser &lt;em&gt;Liebe&lt;/em&gt;. Nur von &lt;em&gt;Opfern.&lt;/em&gt; Nie von &lt;em&gt;Lohn&lt;/em&gt;. Gern von &lt;em&gt;Tätern&lt;/em&gt;, jedoch selten von &lt;em&gt;Ursachen&lt;/em&gt;; viel mehr vom &lt;em&gt;Kämpfen&lt;/em&gt; als vom &lt;span style=&quot;font-style: italic;&quot;&gt;V&lt;/span&gt;&lt;em&gt;ersöhnen&lt;/em&gt;; lieber vom &lt;em&gt;Siegen werden&lt;/em&gt; als vom &lt;em&gt;Frieden halten&lt;/em&gt;. Und natürlich auch von &lt;em&gt;Fehlern&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Bedrohung&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Verkommenheit&lt;/em&gt;, vorzugsweise denen der und durch die &lt;em&gt;Anderen&lt;/em&gt;.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;So viel gerechte Aufrichtigkeit im ewigen &lt;em&gt;morgen&lt;/em&gt;. Das hält ja auf Dauer keiner aus.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;(&lt;a href=&quot;http://www.lokalrunde.org/wordpress/?p=1042&quot;&gt;Weitere Infos auf lokalrunde.org&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 23 Jul 2010 10:49:21 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.flohbu.de/artikel/878-guid.html</guid>
    
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    <title>Vom WIR zum ICH zum MEINS! (Ein Bedauern)</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/877-Vom-WIR-zum-ICH-zum-MEINS!-Ein-Bedauern.html</link>
            <category>Bildungsideale</category>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Es wäre zu schön gewesen: Gemeinsames Lernen bis in die sechste 
Klasse hinein, erst dann die Entscheidung für Gymnasium oder 
Stadtteilschule. Doch nirgendwo schmeckt der Konjunktiv bitterer als in 
dieser Einleitung, deutet sie doch an, was in Deutschland so fundamental
 schief läuft.&lt;/p&gt; 
&lt;h4&gt;Die Angst der Mittelschicht vorm Absturz&lt;/h4&gt; 
&lt;p&gt;Vielleicht ist es nur ein Kreisen um offenkundige Symptome, doch wenn
 diese so überdeutlich erkennbar sind, ist der Schritt zur eigentlichen 
Diagnose nur noch ein Kinderspiel. In Deutschland lebt eine soziale 
Mittelschicht, die sich bedroht fühlt: Von Arbeitslosigkeit, 
Kontrollverlust über das eigene Leben und schlussendlich dem Abstieg. 
Das gesellschaftliche Miteinander ist eine schiefe Ebene, die nur von 
oben nach unten zu führen scheint. Ein Impuls, der für Gleichgewicht 
sorgen könnte? Nirgendwo in Sicht.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:184 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;74&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/hh-v-1.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;So scheint es fast zwingend, dass das diffuse Gefühl der Bedrohung in 
handfeste Furcht übergeht, die nicht nur durch die vollkommene 
Abwesenheit von Mut gekennzeichnet ist, sondern auch einen Verlust an 
Rationalität mit sich bringt und dem Willen zu langfristig objektiven 
Konzepten im zuverlässig im Weg steht. Wer zu erst schießt, stirbt zu 
Letzt. Wer noch nach unten abgrenzen kann, ist aktiv, und wer heute 
aktiv ist, vorzugsweise im eigenen Auftrag, wird auch heute nicht zum 
Opfer. Morgen? Was soll das sein?&lt;/p&gt; 
&lt;h4&gt;Der unerschütterliche Glaube an sich selbst&lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; 
&lt;p&gt;Können Sie sich vorstellen, dass der Flieger, in dem Sie Ihre 
Urlaubsreise antreten, abstürzt? Ich meine damit keine stille 
Befürchtung im hintersten Kämmerchen der Seele, sondern spreche von einem 
Glauben an die realistische Chance. Nein? Das passiert immer nur 
anderen, nicht wahr? Und sind wir doch mal ehrlich: Wir kennen ja noch 
nicht einmal im Regelfall Menschen, die Menschen kennen, in deren Umfeld
 so etwas passiert wäre.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:185 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;109&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/rs1.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Ähnlich verhält es sich bei den ängstliche Eltern des Mittelstands. 
Die Angst, schlechte Schüler könnten die guten Schüler hemmen, ja sogar 
in ihrer freien intellektuellen Entwicklung irreparabel behindern, 
besitzt deshalb eine so mächtige Wirkung, weil alle Eltern fest davon 
überzeugt sind, dass ihr Kind zur Kohorte der guten Schüler gehören wird
 - die Idee, dass der eigene, leistungsschwache Nachwuchs von einem 
längeren gemeinsamen Lernen profitieren könnte, wird ebenso verdrängt 
wie die Bilder einer zerschmetterten Boeing 747.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich werde jetzt nicht darüber sprechen, ob das gemeinsame längere 
Lernen von Klasse Eins bis Sechs empirisch belegbare Vorteile von 
signifikanter Größenordnung hervor bringt. Einerseits wäre dies nur eine
 weitere Statistik unter vielen, andererseits würde es lediglich 
desillusionierend den Tümpel beleuchten, der sich Erziehungswissenschaft
 nennt und seit Jahrzehnten zuverlässig das Gas &amp;quot;Jedes Kind ist anders. 
Hüten Sie sich vor so genannten Patentrezepten!&amp;quot; ausdünstet. Aber im 
Hinblick auf andere Faktoren wäre die Verlängerung der gemeinsamen Zeit 
meines Erachtens ein Quantensprung gewesen.&lt;/p&gt; 
&lt;h4&gt;Herkunft entscheidet&lt;/h4&gt; 
&lt;p&gt;Die PISA-Studien haben es jedes Mal bestätigt: In keinem anderen Teilnehmerland ist die Korrelation von sozialer Herkunft und Bildungserfolg 
so groß wie in Deutschland. Die Rechnung ist einfach: Wer im Alltag über
 fest eingeschlagene kulturelle Eckpfeiler verfügt, materielle 
Voraussetzungen wie Bücher und Zeitungen im Haus hat, mit seinen
 Kindern Tierparks und Theateraufführungen besucht, und das Gebäude namens Schwimmhalle nicht nur von außen kennt, hat schon erste Schritte heraus aus dem Dunstkreis des Privatfernsehens getan. Wer darüber hinaus den Wert von gehobener Kommunikation erkannt 
hat, verbittet 
sich von vornherein aggressive Wortkaskaden im Kinderzimmer - alles zu Lasten von Couchkartoffeltum und Playstationitis.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:186 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;76&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/hh-v-2.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Eine längere Grundschulzeit hätte hier einen Schritt in die soziale 
Homogenität bedeutet. Das Kind der Erwerbslosen hätte längere Zeit mit 
den Kindern des Schichtarbeiters, des Selbstständigen und des 
Akademikers verbracht - und letztgenannte wiederum mit dem, welches in 
der romantischen Nomenklatur der Soziologie als &lt;em&gt;Prekariat&lt;/em&gt; 
bezeichnet wird. Vielleicht lag genau hier die Sollbruchstelle des 
sozialen Status und damit der Ausweg aus dem Teufelskreis von geerbter 
Vergangenheit und determinierter Zukunft.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Sechs Jahre lang hätten Kinder voneinander lernen, Unterschiede und 
Gleichheiten entdecken können. Gratis. So aber wird frühstmöglich nach 
schulischer Leistungsfähigkeit selektiert, ohne dass irgend jemand mal 
beleuchtet hätte, was das denn sei, dieses &lt;em&gt;Leistung&lt;/em&gt; im Bereich 
des Schulischen. Gut rechnen? Schnell Lesen? Schön Schreiben? Ich weiß 
es nicht. Ebenso wenig wie alle anderen Pädagogen, die sich auf einer 
Ebene mit ihrem Beruf befassen, die über das amtliche Verteilen von 
Kopfnoten hinaus weist.&lt;/p&gt; 
&lt;h4&gt;Die Mär von der Durchlässigkeit&lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; 
&lt;p&gt;Rein theoretisch ist es strukturell zwar möglich, dass man nach dem 
Besuch einer Förderschule als Professor in einer Universität lehren 
kann, doch praktisch ist schon der Schulwechsel zwischen zwei 
Bundesländern eine Odyssee. Wer einmal in der Hauptschule sitzt, bleibt dort 
normalerweise auch. Dagegen bedeutet der Besuch eines Gymnasiums noch 
lange keine Garantie für das erreichen des Zieles &amp;quot;Abitur und 
Hochschulstudium&amp;quot;. Der Trend geht von oben nach unten, der Abstieg ist 
der Regelfall, ein Aufsteigen die Ausnahme.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:187 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;110&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/rs2.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Wer das Geld hat, leistet sich einen intellektuellen 
Rettungsschwimmer. Sollte dies Fehlen und auch die eigene Brillanz vor 
dem Erklären quadratischer Gleichungen kapitulieren, wird jeder Appell 
an den Fleiß des scheiternden Oberschülers verpuffen, wohl wissend, dass
 Schule nicht der Raum ist, in welchem Defizite vergeben werden.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Würde die Entscheidung über die angemessene Schulform später, also 
weit nach der vierten Klasse, gefällt werden, könnten 
entwicklungspsychologische gültigere Aussagen getroffen werden. Zwar 
steht das zwölfjährige Kind mit der Pubertät vor einem umwälzenden 
Stadium seiner Genese, doch die kognitiven Reifeprozesse, also das, 
worauf es in der Schule ureigens ankommt, sind dann deutlich besser 
einzuschätzen als bei einem Zehnjährigen. Sage nicht nur ich, sondern 
der Großteil der Grund-, Mittel- und Gymnasialschullehrer sowie alle 
Entwicklungspsychologen, die ich bisher kennenlernen durfte.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h4&gt;Das 
Verhältnis von Eltern und Schule&lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; 
&lt;p&gt;Das Dilemma der Schule? Jeder 
war mal auf einer. Ergo hat jeder Erfahrungen gesammelt. Ergo kann jeder
 mitreden. Ergo fühlt sich jeder als Experte berufen. Und in einer 
Talkshowkratie ist das schließlich die Kernkompetenz schlechthin. Jeder 
kann sich gut vorstellen dass..., denkt dass..., schätzt mal dass..., 
kann aus eigenem Erleben schildern dass... usw. Von Wissen ist hier 
keine Rede mehr; der Vatikan würde angesichts solch einer Anzahl von 
Glaubensbekenntnisse aus dem Jubeln nicht mehr herauskommen.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:188 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;74&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/hh-v-3.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Engagierte
 Eltern wollen naturgemäß für ihren Nachwuchs &lt;em&gt;Nur das Beste!&lt;/em&gt; Im Bereich 
der Schule wird dies mit einem Schulabschluss gleich gesetzt, der bitte 
schön &lt;em&gt;anständig&lt;/em&gt; zu sein hat. Das Abitur als Eingangstor zum 
Hochschulstudium, akademischer Titel als Synonym für gesellschaftlichen 
Aufstieg oder wenigstens als Sicherungshaken in der bestehenden 
Struktur. Wer sich nur genug anstrengt, hat den Verbleib an der Sonne 
verdient - meint man, und übersieht damit, dass Abschluss keine 
Äquivalent zu Bildung ist.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;So verwundert es auch wenig, wenn für 
das große Ziel alles getan wird. Wirklich: &lt;em&gt;Alles&lt;/em&gt;. Es dürfte mittlerweile
 kaum noch Schulleiter geben, die sich nicht schon einmal mit ADVOCARD 
bewaffneten Eltern auseinandersetzen mussten; ebenso wenig dürften 
Lehrer aufzutreiben sein, denen aufgebrachte Väter und Mütter ihr 
Verständnis von Pädagogik im schmeichelhaften Drohton der spanischen Inquisition näher 
brachten. Nicht vergessen werden sollen hier aber auch die Lehrer, die 
sich einen Scheiß um das kümmern, was Eltern ihnen vortragen. Was wissen
 die schon. Die haben das ja nicht studiert.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Kurzum: Das 
Verhältnis ist stellenweise vergifteter als der Golf von Mexiko. Nur mit
 dem Unterschied, dass es hier niemand wagt, einen Verschluss auf die 
unterseeische Quelle namens &amp;quot;Wir meinen es doch nur gut!&amp;quot; zu montieren. 
Nicht weil es unmöglich wäre, ganz im Gegenteil. Aber es fehlt 
schlichtweg die Rationalität als Spielwiese für solche Konflikte. Die 
Abstiegsangst hat das Gras verdorren lassen, es wird nun noch gegeneinander gebolzt. Nachhaltig und hinterrücks.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:189 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;110&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/rs3.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Was kann
 längere Grundschulzeit hier leisten? Augenscheinlich nichts. Und doch 
bin ich der Meinung, dass sechs Jahre in der Eingangsschulstufe den 
Zeitdruck nehmen, der die Schulzeit zu einer Rallye hat verkommen 
lassen. Denn es ist ja nicht so, dass die Entscheidung über die weiter 
führende Schulform am Ende der vier Jahre gefällt wird. Der Startschuss 
für das Wiegen und zu leicht Befinden fällt bereits in Klasse drei. Vor 
36 Kalendermonaten war das Kind noch ein verspielter Kindergartenzögling
 und nun wird darüber befunden, wie durch welches Loch im sozialen Sieb 
der eigene Nachwuchs zu fallen hat. Wahnsinn ist da noch eines der 
milderen Worte, die mir hierzu einfallen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h4&gt;Bildung: Schlachtfeld 
der Ideologien&lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; 
&lt;p&gt;Ja, es ist eine Binsenweisheit, dennoch sollte sie
 hier Erwähnung finden. Schule ist ein politisches Minenfeld, das über 
die letzten fünf Jahrzehnte eifrig bestückt wurde, ohne sich Gedanken um
 einen Plan zu machen, auf dem notiert wird, wo die einzelnen 
Sprengsätze liegen; ganz zu schweigen von den Überlegungen welche 
langfristige Wirkung sie haben könnten. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Rechnerisch besucht ein 
Abiturient drei Legislaturperioden lang die Schule. Und selbst wenn hier
 Kontinuität einzöge, man sich also mehr für das Erkunden als das 
Neuanlegen der Minen entschiede, wäre noch genug Konfliktpotenzial 
seitens derjenigen vorhanden, die das &lt;em&gt;schon immer so gemacht&lt;/em&gt; haben und 
derer, die das &lt;em&gt;jetzt mal radikal neu denken&lt;/em&gt; wollen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Das Bequeme 
an dieser Konstellation: Schlägt das eigene Konzept fehl, lag es immer 
an den schädlichen Einflüssen der Anderen. Was Hamburgs Vorstoß so 
sympathisch machte, war die Tatsache, dass sich zum ersten Mal alle 
einig waren. Sowohl das Regierungsbündnis aus CDU und Grünen, als auch die Oppositionsparteien SPD und Linke 
wollten die Reform. Nur Teile der Bürger nicht. Und wenn man sich das 
Abstimmungsverhalten betrachtet, kann man nur traurig den Kopf 
schütteln: Die Wohlhabenden waren in der Lage zu mobilisieren und das 
war gestern ausschlaggebend. Diejenigen, die am meisten profitiert 
hätten, sind so gut wie nicht bei der Abstimmung erschienen.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:190 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;76&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/hh-v-4.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Die größte Ungerechtigkeit dürfte aber die Tatsache sein, dass der dritten Gruppe qua Migrantenstatus überhaupt keine Möglichkeit zur 
Abstimmung offen stand. Doch genau deren Kinder wären es gewesen, die am meisten gewonnen hätten. Welche Zukunft bleibt ihnen in einem System, dass ihr Scheitern später mit einem larmoryanten &amp;quot;Selbst Schuld - Hättest mal besser aufgepasst!&amp;quot; zu würzen weiß?&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h4&gt;Was bleibt?&lt;br /&gt;&lt;/h4&gt; 
&lt;p&gt;Wer sich nach unten abgrenzt, kann
 eigentlich nur der Meinung sein, nicht unten zu sein. Wer einen status 
quo zementiert, der nachweislich Ungerechtigkeiten produziert, kann das 
eigentlich nur wollen, wenn er sich auf der Seite der Gewinner dieses 
perfiden Spiels wähnt. Meine prophetische Begabung ist begrenzt, dennoch
 lasse ich mich zu einer Prognose hinreißen: Das alles wird gigantischer
 Bumerang werden. Eine Gesellschaft, die sich, weshalb auch immer, in 
ein oben und unten teilt, diesen Zustand aber nicht aktiv bekämpft, wird
 in nicht allzu langer Zeit immer höhere Wachzäune brauchen, um ihren 
Besitzstand zu wahren und kann schon heute mit dem Bunkerbau beginnen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Es
 wäre für die einen nur eine kleine Gabe gewesen. Die mangelnde 
Bereitschaft in die Zukunft der Anderen investieren zu wollen, bewahrt 
zwar das eigene Sparschwein, wirft aber keine Zinsen ab. Es kommt der 
Tag, an dem das so treu gehegte Lebensmodell des &amp;quot;MEINS! MEINS! MEINS!&amp;quot; 
zur Debatte stehen wird; dann werden die, die nichts besitzen, am 
wenigsten zu verlieren haben. Ich kann mir keinen Zaun vorstellen, der 
hoch genug wäre, diese Welle aufzuhalten. Fragen Sie doch mal die 
Pariser, wie sich so eine Revoltenstimmung anfühlt. Ein Hamburger Damm wäre wegweisend gewesen. Doch diese Chance ist nun fürs erste verbrannt.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:191 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;110&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/rs4.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Mon, 19 Jul 2010 11:14:18 +0200</pubDate>
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    <title>Russensommer</title>
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            <category>Flash Fiction</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:182 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;150&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/schatten.jpg&quot; /&gt; &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Die Hitze droht alles bersten zu lassen. Während die Sonne den ganzen Tag die Backsteine voll Hitze pumpt, versuchen wir in unserer Zelle das Licht draußen zu halten. Licht ist Wärme und Wärme ist der Tod. Wir warten auf die Nacht, setzen alles auf das Dunkel, hoffen auf und beten für Regen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Braun hatte es schon vorgestern erwischt. Er heulte gegen die Tür und wimmerte nach seiner Mama, dabei pisste er sich die ganze Zeit ein. Bei Gott, ich habe bis dahin noch nie einen Menschen so lange pinkeln gesehen. Am Ende waren seine Hosen vollkommen durchgeweicht. Und rot.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Sind Potschka&amp;quot;, meinte Vjatscheslav. &amp;quot;Wenns is so warm und nix trinken, dann Potschka kaput!&amp;quot; Woher er das wisse? Darüber schweigt er. Überhaupt waren das seine ersten Worte seit er bei uns ist. Eine Stunde später haben sie dann das was von Braun noch übrig war, abgeholt. Seitdem stinkt es und die Fliegen sitzen überall.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Vjatscheslav steht nackt an der Wand, direkt unter dem Fenster. Er presst seinen Körper gegen die warmen Mauersteine, zählt bis einhundert, wirft sich zu Boden, pumpt zwanzig Liegestütze und legt sich dann auf den Rücken.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; &amp;quot;Ist alles Sache von Kopf. Wenn Bauch ganz warm von Wand, dann machst ihn noch warmer. Und wenn denkst, jetzt nix mehr gehen, dann hinlegen und aaah...&amp;quot; - Er grinst wie es nur Russen können - &amp;quot;... und ist kalt wie Moroschenoje, wie Eis, verstehst?&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Heute ist Samstag. Glaube ich.&lt;/p&gt; 
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:180 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;150&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/mistkaefer.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Gottesdienst. Die Kapelle ist der einzig kühle
 Raum in dieser verfluchten Anstalt. Der Pfarrer sagt, dass wir Fehler gemacht haben, aber das noch nicht das Ende sein müsste, denn das Ende wäre nur die unendlichste aller Entfernung von GOtt, und GOtt ist gütig genug um uns auf unserem Weg zu ihm ein Stück entgegen zu kommen, wenn wir das auch täten, und die Kraft fänden zu bereuen und zu folgen, zu folgen, Amen. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Vjatscheslav lauscht der Predigt als müsse er sie nachher in Wort und Geste wiederholen können. Ich beobachte ihn, dabei döse ich noch etwas.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Und so mögen eure Fehler auch &lt;em&gt;meine&lt;/em&gt; Fehler sein, und euer Scheitern &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Scheitern, und euer Leiden &lt;em&gt;mein&lt;/em&gt; Leiden. Doch die Schuld tragt &lt;em&gt;ihr&lt;/em&gt; &lt;strong&gt;allein&lt;/strong&gt;, ihr &lt;strong&gt;allein&lt;/strong&gt;, sprecht mir nach, &lt;em&gt;Wir allein&lt;/em&gt;&amp;quot; - Wir sprechen ihm nach - &amp;quot;denn es ward &lt;em&gt;euch&lt;/em&gt; gegeben und &lt;em&gt;ihr&lt;/em&gt; habt abgelehnt, ohne Not seid &lt;em&gt;ihr&lt;/em&gt; vom Pfad abgegangen, ohne Not, &lt;em&gt;ihr&lt;/em&gt; seid abgewichen und gefallen und habt &lt;em&gt;euch&lt;/em&gt; selbst beschädigt! Nur Treue ward verlangt, Treue und Verbindlichkeit, doch &lt;em&gt;ihr&lt;/em&gt; wolltet nicht hören, nicht fühlen, nicht glauben und damit ist es &lt;em&gt;eure&lt;/em&gt; Schuld, sprecht mir nach! &lt;em&gt;unsere Schuld allein&lt;/em&gt;&amp;quot; - Wir sprechen ihm nach.&lt;/p&gt; 
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:181 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;150&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/motte.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Unsere Zelle ist in der Zwischenzeit kleiner geworden. Die Wände nähern sich stündlich einander an; wo vor der Predigt noch ein Schränkchen stand, befindet sich nun Mauerwerk. Heißes, erstickendes Mauerwerk. Wenn wir viel Glück haben, erleben wir noch eine Predigt, aber danach sieht es wohl nicht aus. Vjatscheslav scheint von all dem nichts zu bemerken und widmet sich wieder seiner Eigenklimatisierung.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Hinter uns fällt der Riegel ins Schloss, das Geräusch schreckt die ansonsten faulen Fliegen zu einer dunklen, sirrenden Wolke auf. Mir wird es zu viel. In meinem Kopf dröhnen blechern die Worte des Pfarrers, all die Kühle half nicht mich wach zu halten, Schuld drang ein und ich merke es erst jetzt. Er hat verflucht noch einmal Recht: Es ist meine Schuld, ich habe es selbst versaut, anderen ist es nicht passiert, nur mir, nicht die anderen, bloß ich bin gestürzt. &amp;quot;Wer stehen bleibt, wer sich umschaut!&amp;quot; sagte mein VAter damals schon und Scheiße, er hatte Recht! Ihm ist das nie passiert. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich muss raus.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich bin draußen. Ich sehe mich an die Tür klopfen. Ich höre mich wimmern, es tue mir leid, sie hätten Recht, alle hätten sie Recht und alle hätten sie schon immer Recht, vollumfänglich, das weiß ich nun. Ich sehe meine Arme ermatten, sehe mein Schlagen in ein Kratzen überfließen, sehe meine Hosen nass werden, ja, ich pisse ein, das ist meine ureigene Selbstbeschädigung. Ich kann mich nicht mehr ansehen. Ich drehe mich um. Ich verwandle mich in eine Fliege, nein, eine Nachtlibelle, nein, eine Fledermaus, nein, einen Vogel. Ich bin ein Wind der durch die engen Gitterstäbe zieht, vorbei an Vjatscheslav, der gerade die &lt;em&gt;sjemdesjat, wosjemdesjat, 	 девяносто, chundert!&lt;/em&gt; passiert.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und weg.&lt;/p&gt; 
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:183 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;450&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/sonnenuntergang.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 17 Jul 2010 21:50:52 +0200</pubDate>
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    <title>I will survive</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/875-I-will-survive.html</link>
            <category>Kulturbeutel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;center&gt;&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;505&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/EUvo5OHH6o8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;640&quot; height=&quot;505&quot; src=&quot;http://www.youtube-nocookie.com/v/EUvo5OHH6o8&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1?rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt; 
&lt;p&gt;Immer wieder erhebend an solchen Videos ist das Lamento der Nazis, dass man ihnen solch eine Performance übel nähme. Irgendwie. Oder wie unsere ewig vom bolschewistischen Weltjudentum verfolgten Braunhirne sagen würden:&lt;/p&gt; 
&lt;blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Was man wohl als Nichtjude zu vergegenwärtigen hätte, würde man nach dem gleichen Titel an den gleichen Schauplätzen eine ähnliche Tanzdarbietung abliefern?&lt;/p&gt; 
&lt;/blockquote&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 12 Jul 2010 18:55:29 +0200</pubDate>
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    <title>Halloren Kugeln in Himbeer-Joghurt</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/874-Halloren-Kugeln-in-Himbeer-Joghurt.html</link>
            <category>trunken und genau!</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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&lt;td style=&quot;background-image: url(&amp;quot;http://beemp3.com/player/light2.gif&amp;quot;); background-repeat: repeat; font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; font-size: 11px; vertical-align: bottom;&quot;&gt;&lt;embed align=&quot;middle&quot; width=&quot;290&quot; height=&quot;24&quot; class=&quot;beeplayer&quot; wmode=&quot;transparent&quot; style=&quot;height: 24px; width: 290px;&quot; src=&quot;http://beemp3.com/player/player.swf&quot; quality=&quot;high&quot; bgcolor=&quot;#ffffff&quot; allowscriptaccess=&quot;sameDomain&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; pluginspage=&quot;http://www.macromedia.com/go/getflashplayer&quot; flashvars=&quot;playerID=1&amp;amp;bg=0xCDDFF3&amp;amp;leftbg=0x357DCE&amp;amp;lefticon=0xF2F2F2&amp;amp;rightbg=0x64F051&amp;amp;rightbghover=0x1BAD07&amp;amp;righticon=0xF2F2F2&amp;amp;righticonhover=0xFFFFFF&amp;amp;text=0x357DCE&amp;amp;slider=0x357DCE&amp;amp;track=0xFFFFFF&amp;amp;border=0xFFFFFF&amp;amp;loader=0xAF2910&amp;amp;soundFile=http%3A//mister-k-cartoon.com/kl.mp3&quot; /&gt; &lt;/td&gt; 
&lt;td width=&quot;16&quot; style=&quot;width: 16px; background-image: url(&amp;quot;http://beemp3.com/player/right-ltrow2.gif&amp;quot;);&quot;&gt;&lt;br /&gt;&lt;/td&gt; 
&lt;/tr&gt; 
&lt;/tbody&gt; 
&lt;/table&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;...und es senkt sich das Leben hernieder wie ein Musikstück für Cello in Moll. Traurigkeit wechselt sich mit Sehnsucht ab, das Muster entspricht einem Schachbrett (Dunkel-Hell-Dunkel-Hell-Dunkel). Dabei ist doch Sommer, die Zeit des Lichts, die Zeit ohne Schwermut.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Dann gehst Du auf ein Fest, eher aus Höflichkeit denn als eigenem Antrieb, und siehe da, es wird gut. Kurz bevor Du ankommst, läuft Dir ein Bekannter über den Weg, ihr seht euch später wieder, verbringt den Rest des Abends miteinander, redet über Worte und Wörter, Geschriebenes und Gesprochenes, ein Kaffee erkaltet an eurem Tisch, auch egal, und es ist warm.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Wie immer trinkst Du zu viel, was heißt &amp;quot;zu viel&amp;quot;?, na ja, zu viel um später noch mit dem Rad heimfahren zu können, ist aber auch egal, dann schiebst Du halt. Wenn Du schon dabei bist, kannst Du dem Geburtstagskind auch noch einen ausgeben, fünfundzwanzig, Herzlichen Glückwunsch, echt jetzt, ich weiß noch wie das damals bei mir war und so weiter.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;So langsam löst sich die Feier auf, die Band ist schon lange gegangen, der Poetry-Slammer mühte sich redlich aber erfolglos, auch egal, denn es ist Sommer und wer will da schon schwermütig sein. Du bietest dem redlichen, aber erfolglosen Rezitator einen Drink an, doch umsonst, er muss weg, obwohl er gar nicht muss. Eine junge Frau setzt sich an Deinen Tisch, lobt Dich für das, was Du reinen Herzens mit Leichtigkeit tust. Es wird heller. Auch weil jemand einen Baustrahler angeschalten hat.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Später, auf dem Quasi-Heimweg, verhandelst Du noch mit dem Geburtstagskind die Stätte des finalen Absackers. Aus einem sanierten Altbau lallt ein vercordhoster Depp. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Ist dann vielleicht mal bitte Ruhe da unten?!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Du antwortest mit einem Ja, und zwar genau dann &amp;quot;...wenn Du Dich in deine Hütte verpisst und das Maul hältst&amp;quot;. Der Weichkeks jammert noch etwas herum, Du legst nach. Er solle sich doch bei Christian Wulff beschweren, der sei ab heute für Sitzpisserwehwehchen zuständig; außerdem solle der Scheißer doch wenigstens so oft schon gepisst wie Du gefickt haben, bevor er sich sein Heulen Dir gegenüber anmaßt. Du fühlst Dich wie ein englischer Hooligan nach der Sperrstunde im Körper von George Clooney. Dir kann nichts passieren. Du weißt es, die Welt weiß es. Nur der Pisser nicht. Aber dafür ist er schließlich Pisser geworden.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt; 
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&lt;/tr&gt; 
&lt;/tbody&gt; 
&lt;/table&gt; 
&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Zusammengeborgte Möbel. Ein Grußkartenständer auf der Suche nach Beachtung. Von den beiden Pissoirs funktioniert nur eines wie vorgesehen, im anderen gären Zigarettenstummel in gelber Soße. Drei Bier auf dem Tisch als Du zurück kommst. Trinken. Reden. Weisheiten. Aphorismen. Große Bilder. Haltungen. Posen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Weißt du, wie der Fluss heißt, aus dem später mal die Niagarafälle werden? Nein? Ich auch nicht, aber den beschissenen Wasserfall kennt jedes Schwein. Verstehst du? Brüche! Darauf kommt es an! Nicht so&#039;n schlappes Plätschern, sondern das Stürzen, die Kante, der Moment der Gefahr!&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Worte eines wahren Feiglings. Dennoch. Sie meint, das klänge super, und verspricht, es sich zu merken. Sie ist zwar betrunken, womöglich noch betrunkener als Du selbst, aber das ist egal, denn es ist Sommer, und es ist warm. Ja, ihr bringt sie noch nach Hause, Ehrensache, selbstverständlich, es liegt ja auf dem Weg, nein, fahren kann keiner mehr von euch, will man ja auch nicht. Sie ist dankbar, auch später noch, denn sie ist ein feiner Kerl, war sie schon immer.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Wäre Leibniz wirklich solch ein Genie, hätte er Monaden erfunden, die sich wie Waschbecken verhalten und bedienen lassen sowie an der Plantane wachsen, die Du gerade als Klo benutzt. Und: Möglichkeiten zu Geldverschwendung gibt es viele. Die lächerlichste ist aber der Versuch, eine Studentin sturmreif abzufüllen, ohne zu bemerken, dass es sich um eine Lesbe handelt, die darüber hinaus auch noch in Begleitung auf dem Fest war. Aber egal, schließlich ist es Sommer und warm. Die Straßen versöhnen sich mit dem Universum.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Während das Geburtstagskind und Du über Nachtbusse nachdenkt, wird es immer mehr Heimat. Trennung, bis morgen oder wenigstens bald, mach&#039;s gut, war toll. Dein Hinterhof ist eine Oase, der Hausflur angenehm kühl, die Briefkästen akkurat mit Werbemüll verstopft, die erste Etage praktisch nicht existent, die zweite mit dem Geruch einer blühenden Porzellanblume geflutet, die dritte das Ziel. Es ist Sommer. Und du bist. Daheim.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt; 
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&lt;/tr&gt;  
&lt;/tbody&gt; 
&lt;/table&gt; 
&lt;/div&gt; 
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    <pubDate>Thu, 01 Jul 2010 02:43:24 +0200</pubDate>
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    <title>Zur geflissentlichen Kenntnisnahme</title>
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p style=&quot;font-size: 300px; text-align: center; text-decoration: blink; margin-top: 0.4em;&quot;&gt;4 : 1&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ausrufezeichen. &lt;a href=&quot;http://imgur.com/QxJvh&quot;&gt;Und danke an die Torlinie Gottes&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 19:52:41 +0200</pubDate>
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    <title>Vuvuzela-Content</title>
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            <category>Medschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Spielstand nach 90 Minuten: Deutschland 1 - England 1. In der Verlängerung trifft der eingewechselte Kießling zum 2:1. Kurz vor deren Ende gleicht Rooney aus. Aber leider, leider: Abseits. &lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/7B2LPxggvqY&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;640&quot; height=&quot;385&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/7B2LPxggvqY&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Zehn Minuten später beschließt das deutsche Kabinett eine Mehrwertsteueranhebung auf 25 Prozent, die Verlängerung des Afghanistanmandats um 2 Jahre, Studiengebühren von 500 Euro pro Semester und Kindergartenjahr sowie die Einführung der Kopfpauschale.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Zwanzig Minuten später nominiert die Partei der bibeltreuen Christen Dieter Bohlen zu ihrem Kandidaten für die Bundespräsidentenwahl. Gegen diesen schicken die NPD-Kader Waldi ins Rennen, einen Rauhaar-Teckel-Shi-Tzu-Rüden, dessen Abstammung bis auf &lt;em&gt;Blondie&lt;/em&gt; zurückverfolgt werden konnte. Von Horst Mahler persönlich.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Dreißig Minuten später gründet David Hasselhoff eine Stiftung, die Sterbehilfe nun auch für Lebende anbieten will...&lt;/p&gt; 
&lt;p style=&quot;text-align: right&quot;&gt;&lt;sub&gt;(Wird Zeit, dass es 16 schlägt, echt gezz.)&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 27 Jun 2010 12:02:19 +0200</pubDate>
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    <title>An meine Neider</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/871-An-meine-Neider.html</link>
            <category>So und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:46 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;309&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/orang_augen.JPG&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Mein phänomenales Aussehen ist nicht von Gott gegeben, nein, vielmehr handelt es sich um auf Körperpflege kanalisierte Prokrastination.&lt;/p&gt; 
&lt;p style=&quot;text-align: right;&quot;&gt;&lt;sub&gt;(Aus der Serie: Wie ich den Krieg gewann und &lt;em&gt;Germanys Next Topmodel&lt;/em&gt; wurde.) &lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 26 Jun 2010 10:15:50 +0200</pubDate>
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    <title>Sorry</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/870-Sorry.html</link>
            <category>Bildungsideale</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Wohlgeordnet stehen sie in Reih&#039; und Glied, auf den Abmarsch wartend, weitsichtig komponiert, sich gegenseitig ergänzend, um die Schwächen des Anderen wissend, auf die Stärken des Anderen bauend, mit Bedeutung aufgeladen und ständig in der Lage, diese weit zu tragen. Kurz: Wenn ich etwas sage, sind die Formulierungen meist durchdacht, abgewogen und ordentlich gekämmt.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Dachte ich bisher.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Besser gesagt: Bis ich ein transkribiertes Interview von mir las:&lt;/p&gt; 
&lt;blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Also ich war da, ich war da augenzwinkernd, deer aus Sochsn. Aber aber das war einfach nur, äh, also wenn ich, wenn ich praktisch, äh, Locken gehabt hätte, hätten die gesagt: Da kommt unser Rauschegoldengel oder wenn ich eensvierzsch groß gewesen wäre, dann hätten die gesagt: Guck mal, da kommt &#039;n Hobbit oder so. Also das war keen Thema. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;/blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Noch immer wundere ich mich darüber, dass ich noch nicht in einem Pflegeheim interniert worden bin. Brabbelnd. Sabbernd. Von &lt;em&gt;Früher&lt;/em&gt; erzählend. Oder vom &lt;em&gt;Kriech&lt;/em&gt;. Ist ja übel. Selbst Alkohol kann ich hier zur Verteidigung nicht anführen, war stocknüchtern an diesem Abend.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Tut mir leid, Menschheit. Werde mich ab sofort zurückhalten. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Keen Thema.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 24 Jun 2010 14:21:33 +0200</pubDate>
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    <title>Gimmie Hope Joachim</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/868-Gimmie-Hope-Joachim.html</link>
            <category>So und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Im Hinblick auf die &lt;a href=&quot;http://www.flohbu.de/artikel/866-Humpta!-Humpta!-Leitkultur!.html&quot;&gt;an anderer Stelle bereits geleistete Aufarbeitung der musikalischen Nationalmannschaftsvergangenheit&lt;/a&gt; hier der meiner Meinung nach schönste Beitrag der aktuellen Saison:&lt;/p&gt; &lt;center&gt;&lt;object width=&quot;640&quot; height=&quot;505&quot;&gt;&lt;param value=&quot;http://www.youtube.com/v/YMAvAQ3FhgQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00&quot; name=&quot;movie&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;true&quot; name=&quot;allowFullScreen&quot; /&gt;&lt;param value=&quot;always&quot; name=&quot;allowscriptaccess&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;640&quot; height=&quot;505&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; src=&quot;http://www.youtube.com/v/YMAvAQ3FhgQ&amp;amp;hl=de_DE&amp;amp;fs=1&amp;amp;rel=0&amp;amp;color1=0x234900&amp;amp;color2=0x4e9e00&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt; 
&lt;p&gt;Und nein, &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=w2JEpEj10a8&quot;&gt;Nur Italien nicht&lt;/a&gt;&amp;quot; und &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=pW_fJAiPx_w&quot;&gt;Schland o Schland&lt;/a&gt;&amp;quot; sind nicht besser.&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 21 Jun 2010 11:48:47 +0200</pubDate>
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    <title>Eitel ist...</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/867-Eitel-ist....html</link>
            <category>Bildungsideale</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;
...wenn man der &lt;a href=&quot;http://student-leipzig.de/&quot;&gt;Studenten-Zeitung&lt;/a&gt; der Universität ein Interview gibt. Und das dann im Netz allen erzählt. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachtrag&lt;/strong&gt; (20. Juni 2010): &lt;a href=&quot;http://student-leipzig.de/content/10-fragen-an-hans-j%C3%B6rg-schulze&quot;&gt;Der Beitrag ist nun auch online lesbar&lt;/a&gt;. Vielen Dank an &lt;a href=&quot;http://www.flohbu.de/artikel/867-Eitel-ist....html#c1127&quot;&gt;André&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 19 Jun 2010 21:18:40 +0200</pubDate>
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    <title>Humpta! Humpta! Leitkultur!</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/866-Humpta!-Humpta!-Leitkultur!.html</link>
            <category>Kulturbeutel</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=yCxe4r6SjH0&quot; class=&quot;serendipity_image_link&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:179 --&gt;&lt;img width=&quot;450&quot; height=&quot;300&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/hig.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
&lt;ul&gt; 
&lt;li&gt;1966: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=lgVIuYL0r8M&quot;&gt;Gute Freunde kann niemand trennen&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;1974: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch#%21v=v19ZyiZpSEw&quot;&gt;Fußball ist unser Leben&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;1978: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch#%21v=IVuneCN1aCc&quot;&gt;Buenos Dias, Argentina - Udo Jürgens&lt;/a&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;1982: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=NjAvg6563Cw&quot;&gt;Ole Espana - Michael Schanze&lt;/a&gt; (Bonus: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=8FnkDhbIWBM&quot;&gt;Gesang mit den Chorknaben selbst&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;1986: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=ooDhmuk-2F8&quot;&gt;Mexico, mi amore - Peter Alexander&lt;/a&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;1990: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=Ymbrjq24yz0&quot;&gt;Sempre Roma - Udo Jürgens&lt;/a&gt; (Bonus: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch#%21v=6t-OvTO0SWs&quot;&gt;Wir sind schon auf dem Brenner&lt;/a&gt;)&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;1994: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch#%21v=DIa9yLGq3XE&quot;&gt;Far away in America - Village People&lt;/a&gt; (Bonus:&lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=9Y0S1SlI0Jw&quot;&gt; Börti Vogts! - Stefan Raab&lt;/a&gt;)&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;1998: &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=uAWESB7jLvw&quot;&gt;Running with a dream - Joey Tempest und Anna Maria Kaufmann&lt;/a&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;p&gt;Und hier die Kandidaten noch einmal im &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=1FPk4i-pZlg&quot;&gt;Schnelldurchlauf&lt;/a&gt;!&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 09 Jun 2010 12:14:37 +0200</pubDate>
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    <title>Feministische Ethik</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/865-Feministische-Ethik.html</link>
            <category>Universitäres</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Es ist warm und stickig.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und so sitze ich in einem Seminar. &lt;em&gt;XY hat gesagt, dass...&lt;/em&gt; Höre Referate. &lt;em&gt;Wichtig ist auch, dass sie sagt...&lt;/em&gt; Neben mir sitzt ein Zwerg, der ständig &amp;quot;Mädchenscheiß!&amp;quot; schreit, glücklicherweise bin ich der einzige, der das hören kann. &lt;em&gt;Was sie damit meint, hab ich jetzt auch nicht so richtig verstanden...&lt;/em&gt; Ich schlage den Zwerg, damit er schweigt. &lt;em&gt;Ja, bei den weiteren Ausführungen weiß ich jetzt auch nicht, ob das wirklich so relevant ist...&lt;/em&gt;. Ich habe aber keine Ahnung, weshalb ich das tue. Tief im Inneren aber beginne ich zu ahnen, dass er Recht hat. &lt;em&gt;Ja, und das könnten wir ja auch mal diskutieren...&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Aber vielleicht ist mir auch nur zu warm. Der Typ, der gerade im Anschluss an das &amp;quot;Referat&amp;quot; spricht &lt;em&gt;Ich hab Klärungsbedarf!&lt;/em&gt;, trinkt fair gehandelten Tee &lt;em&gt;To go&lt;/em&gt; aus dem Pappbecher. Der Zwerg verlässt seinen Sitzplatz und pinkelt ihm ans Bein. Ich lache. Alle sehen mich an und halten mich für einen Idioten. Womöglich zu Recht.&lt;/p&gt; &lt;!-- s9ymdb:178 --&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img width=&quot;640&quot; height=&quot;480&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/2010-06-08-113026.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;Aber vielleicht ist mir auch nur zu warm. Jemand schickt nun Hegel und Heidegger in den Ring. &lt;em&gt;Doppel-H&lt;/em&gt;, das ultimative Horrorteam. Über den meisten Köpfen schwebt eine Wolke in Form eines Fragezeichens. Hegel schnappt sich den Gesunden Menschenverstand und fixiert seine Beine mit einem &lt;em&gt;Sharpshooter&lt;/em&gt;; in der Zwischenzeit steigt Heidegger auf das oberste Seil und holt zum &lt;em&gt;Double Elbow Drop&lt;/em&gt; aus. Der Gesunde Menschenverstand will aufgeben, schlägt panisch auf den Ringboden, doch &lt;em&gt;Doppel-H&lt;/em&gt; interessiert das einen Scheißdreck. Erst als jemand &lt;em&gt;Ich anerkenne euch als epistemische Erkenntnis!&lt;/em&gt; brüllt, lassen die beiden von ihrem Opfer ab. Es war der Zwerg. Wiedereinmal. Aber ich glaube, dass er schwindelt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Aber vielleicht ist mir auch nur zu warm. Auf der Straße vor der Universität patrouillieren knurrende Höllenhunde. Ihre Wärter sitzen in kleinen Führerhäuschen. Sie sind auf der Jagd. Ahnungslose Radfahrer werden in unwegsames Gelände getrieben, straucheln dort und fallen marodierenden Aasgeiern zum Opfer. &lt;em&gt;Das hat er nu davon! Is ja ooch keen Radweg!&lt;/em&gt; Der Zwerg eilt zu der Verletzten. Beide werden mit Parktickets beworfen und Einkaufstaschen geschlagen. Ich schnappe mir eine der humorlosen Feministinnen und klinke sie aus der viereinhalbten Etage aus; die Hauptwasserleitung der Stadt bricht. Experten schätzen, dass das Wasser noch 150 Tage lang anschwellen wird und alle durch die Nase atmenden Erdbewohner töten wird.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Außer Zwerge. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja. Mir ist definitiv zu warm.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 08 Jun 2010 11:38:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Prinz Ö. und die Überforderung des Polybos</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/864-Prinz-OE.-und-die-UEberforderung-des-Polybos.html</link>
            <category>la famiglia</category>
    
    <comments>http://www.flohbu.de/artikel/864-Prinz-OE.-und-die-UEberforderung-des-Polybos.html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;!-- s9ymdb:177 --&gt;&lt;img width=&quot;215&quot; hspace=&quot;15&quot; height=&quot;500&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/kicker.jpg&quot; style=&quot;float: right; border: 0px none; padding-left: 15px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; /&gt; 
&lt;p&gt;Papaaa?&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ja?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Wenn ich groß bin, weißte, wenn ich so groß bin wie du, weißte...&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ja? &lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;...dann will ich auch Hansi heißen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Ok?&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und: Ich will auch Kinder haben. Die müssen dann immer Hansi zu mir sagen. Und du heißt dann so wie ich.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Alles klar. Machen wir. Zähne fertig geputzt?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ja, schon lange. Und: Dann will ich die Mama heiraten.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Öhm... das will ich aber doch schon. Kannst Du dir nicht &#039;ne eigene Freundin suchen?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Nö! Ich will die Mama heiraten!&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Das geht aber nicht. Ihr habt doch den selben... Namen! Den selben Namen, genau! Und da kann man nicht heiraten. Wie sollen denn dann deine Kinder heißen?&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Kacke und Backe.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Schlaf jetzt.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 02 Jun 2010 23:31:39 +0200</pubDate>
    <guid isPermaLink="false">http://www.flohbu.de/artikel/864-guid.html</guid>
    
</item>
<item>
    <title>Panik. Jetzt.</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/863-Panik.-Jetzt..html</link>
            <category>Politik</category>
    
    <comments>http://www.flohbu.de/artikel/863-Panik.-Jetzt..html#comments</comments>
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Aufnahme des Ölteppichs der &amp;quot;&lt;em&gt;Deepwater Horizon&lt;/em&gt;&amp;quot;-Katastrophe.&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;a class=&quot;serendipity_image_link&quot; href=&quot;http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=44006&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:176 --&gt;&lt;img width=&quot;600&quot; height=&quot;600&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; style=&quot;border: 0px none; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/gulf_tmo_2010137.jpg&quot; /&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt; 
&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://earthobservatory.nasa.gov/IOTD/view.php?id=44006&quot;&gt;Das Bild stammt von einem NASA-Satelliten und wurde am 17.Mai 2010 aufgenommen&lt;/a&gt;. Und ich will gar nicht daran denken, was passiert, wenn diese Grütze in den &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2010-05/florida-golfstrom-oel&quot;&gt;Kreislauf des Golfstroms einmündet&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachtrag, 2. Juni&lt;/strong&gt;: &lt;a href=&quot;http://u.nu/23q8b&quot;&gt;Hier kann man den aktuellen Ölteppich über eine Google-Map legen&lt;/a&gt; und sich der eigentlichen Dimension vergewissern.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Tue, 01 Jun 2010 22:21:23 +0200</pubDate>
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    <title>Netzschizophrenie</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/861-Netzschizophrenie.html</link>
            <category>trunken und genau!</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Früher war das nicht so.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Sie haben eine Frage? Und fragen jemanden? Vielleicht sogar einen Menschen? Ohne vorher zu &lt;em&gt;googeln&lt;/em&gt;? Was erlauben Sie sich? Ist das etwa angemessen? Oder nur reiner Selbstzweck?&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;sub&gt;(Warum mache ich das bloß? Sind doch nur Worte, zudem fremde.)&lt;/sub&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 May 2010 23:26:36 +0200</pubDate>
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    <title>ESC - Liveblogging</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/862-ESC-Liveblogging.html</link>
            <category>Medschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;The same procedure as every year. Der &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Eurovision_Song_Contest&quot;&gt;&lt;em&gt;Grand Prix de la chanson d&#039; Eurovision&lt;/em&gt;, auch als &lt;em&gt;Jurowischn Song Contest&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; bekannt. Und wir sind mit dabei, denn es ist besser, übereinander zu lachen, als aufeinander zu schießen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;Die Beiträge&lt;/h3&gt; 
&lt;ol&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Aserbaidschan&lt;/strong&gt;: Beyonce trifft aus Sowjetpomp. Wenn man das Gesicht von Miley Cyrus auf den Körper von J.Lo montiert, entstehen solche Langweiligkeiten. Auch musikalisch.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Spanien&lt;/strong&gt;: Der uneheliche Sohn von Pierre Richard. Aber schönes Lied mit unerschütterlicher Lockenpracht, trotz ungebetenem Bühnengast. Darf zum Schluss noch einmal ran.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Norwegen&lt;/strong&gt;: Der Interpret ist angeblich ein Tenor, der kürzlich seine Gesangsausbildung mit Note 1 abgeschlossen hat. Dies scheint vergleichbar mit dem Titel, die beste Ballerina von Angermünde zu sein. Kann nur laut gut singen.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Moldawien&lt;/strong&gt;: Das &amp;quot;ärmste Land Europas&amp;quot; recycelt alte Ideen mit alten Teilnehmern. Damit dürfen wir die Euro-Trash-Fraktion auch befriedigt haben.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Zypern&lt;/strong&gt;: Gutes Lied. Klingt zwar wie eine englische Boyband, aber das muss ja nichts schlechtes sein.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bosnien-Herzegowina&lt;/strong&gt;: Ein &amp;quot;Rocker&amp;quot; mit Backgroundgruppe, die 1960 bei Motown wegen zu konventionellem Auftreten entlassen worden wäre. An sich aber gutes Lied.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Belgien&lt;/strong&gt;: &lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #ff0000;&quot;&gt;FAVORIT&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. Ein Mann und seine Gitarre. Reicht. Großartig.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Serbien&lt;/strong&gt;: Eine fleischgewordene Genderdebatte gibt Laute von sich, die das Wort &amp;quot;Fremdschämen&amp;quot; neu definieren.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Weißrussland&lt;/strong&gt;: Der Moderator mutmaßt über politische Verstrickungen des lokalen Despoten bei der heimischen Qualifikationsrunde. Man kann den Weißrussen nur wünschen, dass dem so ist, denn nur durch diese Erklärung können sie ihr Gesicht als Kulturnation wahren.&amp;#160;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Irland&lt;/strong&gt;: Die ewige Grand-Prix-Nation. Rote Haare, eine Sängerin abseits aller gängigen Modelmaße, Hobbit-Flöten. Schön dass man sich hier auf alles verlassen kann. Und auch das Lied kann gefallen. &lt;em&gt; &lt;span style=&quot;color: #ff0000;&quot;&gt;FAVORITIN&lt;/span&gt;&lt;/em&gt; auf Grund der angenehmen Bodenständigkeit (sofern man diese Vokabel bei einer Veranstaltung wie dem ESC benutzen kann).&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Griechenland&lt;/strong&gt;: &amp;quot;Dschingis Khan&amp;quot; trifft Ricky Martin. Hoppa! Brutal eingängig. Während der Sänger vor Testosteron zu explodieren droht, bedienen die Tänzer die Gay-Community aufs Augenscheinlichste. Guter Song, wenn man nicht zusieht. &lt;span style=&quot;color: #ff0000;&quot;&gt;&lt;em&gt;FAVORIT&lt;/em&gt;.&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Groß-Britannien&lt;/strong&gt;: Reaktivierung der prominentesten Komponisten der Achtziger. Kylie Minouge und Jason Donovan haben DNA gespendet, die in eine Rick-Astley-Backform gepresst wurden. Und wem das noch nicht grausig genug klingt, sollte sich auch den Song anhören. Weia.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Georgien&lt;/strong&gt;: Eine Musicalöse die zu ihrem Gesang noch tanzt und keine Note verfehlt. Leider ist der Song so gleichförmig, dass man eigentlich nur auf einen Ausrutscher oder das Ende hofft, je nachdem, was eher kommt. Dennoch: Super Gesangsleistung.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Türkei&lt;/strong&gt;: Achtung, mein Fuß wippt! Die Band will &amp;quot;Rammstein&amp;quot; sein, klingt aber nur wie &amp;quot;HIM&amp;quot;. Im Hintergrund zucken die Scheinwerfer; wenn ein Song Epileptiker produzieren kann, dann dieser. Im Übrigen versucht sich ein Roboter soeben selbst mit einer Trennscheibe zu verstümmeln. Mein Fuß ruht. Naja.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Albanien&lt;/strong&gt;: Weather-Girls-Sound mit Mad-Scientist-Geiger. Es lebe der Bindestrich.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Island&lt;/strong&gt;: Die ehemalige Background-Sängerin singt [ʒənəsɛˈkwa] im Moldawischen Stil. Tja. Ich weeß es ooch nisch. Aber ich followe meinen Imoschens und sach mal, Love is a cräsi fieling.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ukraine&lt;/strong&gt;: Da bin ich vorbelastet. Ein Jahr nach Tschernobyl war ich in einem Kiewer Ferienlager, holte mir eine Lebensmittelvergiftung und knutschte mit den unbeschreiblich traurig-schön dreinschauenden Maiden der Region. Tolles Lied!  &lt;span style=&quot;color: #ff0000;&quot;&gt;&lt;em&gt;FAVORITIN&lt;/em&gt;!&lt;/span&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Frankreich&lt;/strong&gt;: So klänge es, wenn Dr. Alban je den Song zu einer Fußballveranstaltung hätte beisteuern müssen. Und was niemand gedacht hätte: Es gibt Musiker, die noch bewegungseingeschränkter sind, als DJ Bobo. So kommt eins zum anderen. Eine Epoche endet.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Rumänien&lt;/strong&gt;: Der Auftritt wäre mehr als sympathisch, wenn man die (durchaus attraktive) Sängerin nicht in einem pornoesquem Outfit auf die Bühne geschickt hätte. Aber dennoch ein fetziges Lied. &lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #ff0000;&quot;&gt;FAVORIT&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Russland&lt;/strong&gt;: Die Russen zeigen, dass ihr riesiges Land nicht nur aus tumben Mafiosis besteht, sondern auch die Wiege von wunderbar kaputten Künstlern ist. Sie wissen schon: Tolstoi. Mussorgsky. Arschawin. Spitzensong, weil so anders. Aber sicher zu russisch.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Armenien&lt;/strong&gt;: Die Aprikose sei die Nationalfrucht des Landes. Titten. Sorry. Wo war ich. Ach ja. Armenien war in der Verangenheit das Land, das überraschend gute Titten hatte. Tschuldigung. Meine natürlich Titel. In aller Kürze: Dudukspieler. Ethnotänzer. Die Hintergrundtänzer spielen die Genesis nach. Titten.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Deutschland&lt;/strong&gt;: Die Sängerin kommt aus Hannover. Wie die Scorpions. Das kann, muss aber nix heißen. Mann, ist die abgebrüht. Das gibt 300 Bonuspunkte beim nächsten PISA-Test. Und endlich mal kein Lied, für das man sich in .de schämen müsste.&lt;span style=&quot;color: #ff0000;&quot;&gt; &lt;em&gt;FAVORITIN&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;! (Aber nur weil die deutschen Öffentlich-Rechtlichen die Hälfte der Veranstaltung bezahlen.)&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Portugal&lt;/strong&gt;: Jose Mourinho hat kürzlich die Champions-League gewonnen. Dass muss reichen für diese Dekade. Glücklicherweise sehen das die Portugalesen genauso, und schicken das Abziehbild einer Sängerin nach Oslo. Sie kann angeblich gut singen. Anhgeblich.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Israel&lt;/strong&gt;: Der norwegische Sänger, der zwischenzeitlich auch für Groß-Britannien antrat, hat trägt seinen Text nun nochmal rückwärts vor und alle halten es für hebräisch. Funktioniert. Melancholisch schön, trotz vier geöffneter Hemdknöpfe, die den Anblick auf einen Brustbereich freigeben, der in punkto Maskulinität noch vom Kleinstfloh getoppt wird. Aber locker.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dänemark&lt;/strong&gt;: Das Einzige, was diesem Song fehlt, sind brennende Tonnen im Hintergrund. Kompensiert wird dieses Manko aber durch ein Paar Gesangsdarbieter, die &amp;quot;Brüderlein und Schwesterlein&amp;quot; im Gegenwind spielen. Gebläse von vorn. Was für ein Bringer. Kam heute auch erst zwanzig Mal vor.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Spanien&lt;/strong&gt; darf nochmal. &lt;em&gt;&lt;span style=&quot;color: #ff0000;&quot;&gt;FAVORIT&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;. Die Frau Liebste fühlt sich an &amp;quot;Das Leben ist schön&amp;quot; erinnert. Wahrscheinlich meint sie &amp;quot;Pinocchio&amp;quot; (gleicher Komponist); sei&#039;s drum. Das Lied klingt auch beim zweiten Mal noch toll.&lt;/li&gt; 
&lt;/ol&gt; 
&lt;p&gt;Grundsätzlich kommt man wieder zurück zu Kitsch, Ballade und hypersexualisierten Weibchen. Was in diesem Jahr fehlte, waren die brutalen Parodisten. Offensichtlich misst man dem Spektakel wieder kulturellem Wert bei. Ok, ich lege mich fest:&lt;/p&gt; 
&lt;ol&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Spanien&lt;/strong&gt; - Am Ende: Fünfzehnter Platz.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Belgien&lt;/strong&gt; - Am Ende: Sechster Platz.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Deutschland&lt;/strong&gt; - Lena als GEWINNERIN MIT 246 Punkten! Glückwunsch! Echtma!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ukraine&lt;/strong&gt; - Am Ende: Zehnter Platz.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Irland&lt;/strong&gt; - Am Ende: Dreiundzwanzigster Platz.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;/ol&gt; 
&lt;p&gt;Bitte geben Sie Ihre Tipps in den Kommentaren ab. Wir vergleichen dann am Ende. Und bitte: Nicht beim Nachbarn abgucken!&lt;/p&gt; 
&lt;h3&gt;Das Voting&lt;/h3&gt; 
&lt;ul&gt; 
&lt;li&gt; &lt;strong&gt;Rumänien&lt;/strong&gt;: 3 für Deutschland, 12 für Dänemark.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Irland&lt;/strong&gt;: 8 für Deutschland, 12 für Dänemark.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Deutschland&lt;/strong&gt;: 100 Punkte für Hape Kerkeling, 12 für Belgien. Passt.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Serbien&lt;/strong&gt;: 8&amp;#160; für Deutschland, 12 für Bosnien-Herzegowina. Kann man geben, so als Nachbar.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Albanien&lt;/strong&gt;: 10 für Deutschland, 12 für Griechenland. Nachvollziehbar.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Türkei&lt;/strong&gt;: 10 für Deutschland, 12 für Aserbaidschan. Gnädig.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Kroatien&lt;/strong&gt;: 6 für Deutschland, 12 für Türkei.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Polen&lt;/strong&gt;: 7 für Deutschland, 12 für Dänemark. Licht und Schatten.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bosnien-Herzegowina&lt;/strong&gt;: 8 für Deutschland, 12 für Serbien. Wer hätte das gedacht.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Finnland&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland! Mich tritt ein ELCH!&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Slowenien&lt;/strong&gt;: 10 für Deutschland, 12 für Dänemark. Lena geht los!&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Estland&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland. Je suis tres baff.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Russland&lt;/strong&gt;: 6 für Deutschland, 12 für Armenien.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Portugal&lt;/strong&gt;: 1 für Deutschland, 12 für Spanien. Nachbarschaftshilfe. Oder weit streuendes Handy-Netz.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Aserbaidschan&lt;/strong&gt;: 1 für Deutschland, 12 für Türkei.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Griechenland&lt;/strong&gt;: 2 für Deutschland, 12 für Zypern. Naja.&amp;#160;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Island&lt;/strong&gt;: 3 für Deutschland, 12 für Dänemark.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dänemark&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland! Prima!&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Frankreich&lt;/strong&gt;: 3 für Deutschland, 12 für Türkei.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Spanien&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland. Torro! Torro!&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;p&gt;Die Hälfte der abstimmenden Länder sind durch. Deutschland vor Türkei auf Platz Eins, aus jedem Land gab es bisher Punkte! Derzeit hat Lena mehr Punkte als die deutschen Teilnehmer &lt;strong&gt;der letzten vier Jahre zusammen&lt;/strong&gt;! (Sie wissen schon: Roger Cicero, No Angels, Alex Christensen und Texas Lightning)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;ul&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Slowakei&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland!&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Bulgarien&lt;/strong&gt;: 3 für Deutschland, 12 für Aserbaidschan.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Ukraine&lt;/strong&gt;: 5 für Deutschland, 12 für Aserbaidschan.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Lettland&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland. Unfassbar.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Malta&lt;/strong&gt;: 4 für Deutschland, 12 für Aserbaidschan. Verkündet von Helga Hahnemann. Wer hätte das gedacht.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Norwegen&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland. Stefan Raab sollte Bundestrainer werden.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Zypern&lt;/strong&gt;: 4 für Deutschland, 12 für Griechenland. Womit die Frage der territorialen Zugehörigkeit geklärt wären.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Litauen&lt;/strong&gt;: 10 für Deutschland, 12 für Georgien.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Weißrussland&lt;/strong&gt;: 0 für Deutschland, 12 für Russland. Trotz Sprallo als Kommentator. Oder gerade deswegen.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Schweiz&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland. Euch sei das Minarettverbot zumindest für heute abend vergeben.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Belgien&lt;/strong&gt;: 10 für Deutschland, 12 für Griechenland.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Groß-Britannien&lt;/strong&gt;: 4 für Deutschland, 12 für Griechenland. Don&#039;t mention the war.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Niederlande&lt;/strong&gt;: 4 für Deutschland, 12 für Armenien. Naja. Die halten ja auch van Bommel für einen fairen Sportsmann.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Israel&lt;/strong&gt;: 0 für Deutschland, 12 für Armenien. Trotzdem: Schalömchen!&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mazedonien&lt;/strong&gt;: 8 für Deutschland, 12 für Albanien. Der Sieg ist in trockenen Tüchern! Lena liegt uneinholbar vorne!&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Moldawien&lt;/strong&gt;: 0 für Deutschland, 12 für Rumänien. Auch egal!&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Georgien&lt;/strong&gt;: 0 für Deutschland, 12 für Weißrussland. Auch egal!&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Schweden&lt;/strong&gt;: 12 für Deutschland. Und die müssen es ja wissen!&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Armenien&lt;/strong&gt;:&amp;#160; 0 für Deutschland, 12 für Georgien.&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
&lt;p&gt;Lena gewinnt! Endlich können wir dieses &amp;quot;Ein bisschen Frieden&amp;quot; auf den Müllhaufen der Geschichte schmeißen! DAS ist der wirkliche Sieg!&lt;/p&gt; 
&lt;p align=&quot;center&quot;&gt;&lt;strong&gt;Gute Nacht!&lt;/strong&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachtrag&lt;/strong&gt;: Beim NDR stellen sich - sicher nur im Überschwang - eigenartige Schreibfehler ein. (Quelle: &lt;a href=&quot;http://eurovision.ndr.de/news/meldungen/finaleoslo102.html&quot;&gt;http://eurovision.ndr.de/news/meldungen/finaleoslo102.html&lt;/a&gt; - Zuletzt 30.5.10, 0:25 Uhr)&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; &lt;center&quot;&gt;&lt;!-- s9ymdb:174 --&gt;&lt;img width=&quot;342&quot; height=&quot;370&quot; alt=&quot;ESC-Screenshot&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Grafiken/esc.png&quot; style=&quot;border: 0px none ; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_center&quot; /&gt;&lt;/center&quot;&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 29 May 2010 21:31:36 +0200</pubDate>
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    <title>Deutschland, Deine Akademiker</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/859-Deutschland,-Deine-Akademiker.html</link>
            <category>So und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Während die Frau Liebste &lt;em&gt;Geschlechtsverkehr und die Innenstadt&lt;/em&gt; schaut, sitze ich vorm Rechner und überlege, ob ich lieber den Soundtrack zu &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=4qHngXMfO0A&quot;&gt;&lt;em&gt;Police Academy&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; oder das &lt;a href=&quot;http://www.youtube.com/watch?v=W-mmRAskd18&amp;amp;feature=PlayList&amp;amp;p=11E9557AD7450526&amp;amp;playnext_from=PL&amp;amp;index=1&amp;amp;playnext=1&quot;&gt;&lt;em&gt;Best-of Bud Spencer &amp;amp; Terence Hill&lt;/em&gt;&lt;/a&gt; hören soll.&amp;#160;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Vertrauen Sie uns. Wir haben studiert. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 23 May 2010 21:32:44 +0200</pubDate>
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</item>
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    <title>Eigene Schule</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/860-Eigene-Schule.html</link>
            <category>Universitäres</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Soeben zwei meiner ehemaligen Schüler - wie das klingt! - vor der Universität getroffen. Beide haben heute ihre mündliche Ethik-Prüfung mit 14 Punkten bestanden. Am zweiten Bildungsweg. Auch wenn wir nur vier Wochen miteinander zu tun hatten, gefällt mir der Gedanke, Spuren hinterlassen zu haben. &lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Ja, ich bin stolz. So ähnlich muss sich wohl Unsterblichkeit anfühlen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 27 May 2010 12:45:30 +0200</pubDate>
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    <title>Anonyma - Ein Frau in Berlin</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/858-Anonyma-Ein-Frau-in-Berlin.html</link>
            <category>Medschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Nur zwei Dinge:&lt;/p&gt; 
&lt;div align=&quot;center&quot;&gt;&lt;img width=&quot;485&quot; height=&quot;273&quot; style=&quot;margin: auto;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Fremde_Fotos/anonym.jpg&quot; /&gt; &lt;/div&gt; 
&lt;ol&gt; 
&lt;li&gt;Der Frau Liebsten hat der Film sehr gefallen und auch ich fand ihn - trotz einiger Längen - nicht schlecht. Wer sich selbst davon überzeugen möchte: Das ZDF bietet &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1035896/-Eine-Frau-in-Berlin---Anonyma-Teil-1?flash=off&quot;&gt;Teil 1&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1036946/Eine-Frau-in-Berlin---Anonyma-Teil-2?flash=off&quot;&gt;Teil 2&lt;/a&gt; in seiner Mediathek an.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;Der Soundtrack stammt von &lt;a href=&quot;http://www.imdb.com/name/nm0006237/&quot;&gt;Zbigniew Preiser&lt;/a&gt;, ist nicht weniger als fantastisch, und zwar so sehr, &lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/Anonyma-Eine-Berlin-Zbigniew-Preisner/dp/B001HMJMUE&quot;&gt;dass mancher Rezensent bei amazon&lt;/a&gt; die ausgetretenen Pfade der allgemeinen Sprachkonvention verlassen muss, damit seine unbeschreibliche Anerkennung überhaupt noch mit den Mitteln des menschlichen Schriftsystems übermittelt werden kann:&lt;/li&gt; 
&lt;/ol&gt; 
&lt;blockquote&gt;Da ich im Verein ein Indoorcyclingkurs leite, suche ich immer wieder 
CD&#039;s, die ich verwenden kann.
Diese CD verwende ich ohne wenn und aber.&lt;br /&gt;&lt;/blockquote&gt; 
&lt;p&gt;Gut zu wissen. Womit sich mir nun endlich mindestens zwei Examensthemen entgegen springen: &amp;quot;Die e-Commerce-Bewertung als faselnder Sprechakt oder &lt;em&gt;Danke, gerne wieder!!1!&lt;/em&gt;&amp;quot; versus &amp;quot;Der Palaverativ - Eine neue Komparationsstufe?&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 15 May 2010 12:30:03 +0200</pubDate>
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    <title>Frag doch mal die Maus</title>
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            <category>Medschen</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:171 --&gt;&lt;img width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; class=&quot;serendipity_image_left&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: left; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/mausenteelefant.jpg&quot; alt=&quot;ElefantMausEnte&quot; /&gt;Öffentlich-rechtliche Abendunterhaltung am Samstag. Drei Mädchen aus dem Publikum (alliterarisch englischsprachig benamt) werden gefragt, was sie &lt;em&gt;später werden&lt;/em&gt; möchten. Kind Nummer zwei antwortet: &amp;quot;UNICEF-Botschafterin&amp;quot;.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Was ist das nur eine verlorene Jugend, in der keiner mehr Feuerwehrmann, Prinzessin, Kosmonaut oder James Bond sein möchte...&amp;#160; &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;strong&gt;Nachgetragener Gedanke&lt;/strong&gt;: Offenbar besteht noch Hoffnung. Kein Kind gab bisher an, Eckhart von Hirschhausen werden zu wollen.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sat, 08 May 2010 20:41:51 +0200</pubDate>
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    <title>Darwin</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/856-Darwin.html</link>
            <category>la famiglia</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;&lt;!-- s9ymdb:172 --&gt;&lt;img width=&quot;250&quot; height=&quot;188&quot; src=&quot;http://www.flohbu.de/uploads/Eigene_Fotos/theboys.jpg&quot; style=&quot;border: 0px none ; float: right; padding-left: 5px; padding-right: 5px;&quot; class=&quot;serendipity_image_right&quot; alt=&quot;The Körls&quot; /&gt;Eine wenig sensible und sich ihrer rhetorischen Grobheit leider wenig bewusste, trotz allem aber langjährige Bekannte fragte vor einiger Zeit die Frau Liebste, ob sie denn nicht auch fände, dass der Kleinstfloh ziemlich große Ohren habe, die darüber hinaus auch noch ein wenig abstünden. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ob wir etwas dagegen unternehmen wollen. Es gäbe da ja &lt;em&gt;Wege&lt;/em&gt;. Meinte Sie, die vom Specke des Wohlstands und der eigenen Schwangerschaft gut gerundete Medizinstudentin.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Da nun die Frau Liebste, im Gegensatz zu mir, mit deeskalierender Weisheit gesegnet ist, reagierte sie auf diese vollkommen debile Anfrage nach Körperoptimierung mit der einzig wahren Antwort: &amp;quot;Nö. Warum auch?&amp;quot;.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Und seit heute wissen wir auch einen starken Verbündeten auf unserer Seite: &lt;a href=&quot;http://de.news.yahoo.com/34/20100506/tod-ohren-auf-sechsjaehriger-ueberlebt-s-045b8e8.html&quot;&gt;Die Theorie des &lt;em&gt;Survival of the fittest&lt;/em&gt;. Danke Charles! &lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 06 May 2010 18:46:44 +0200</pubDate>
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    <title>Heraus zum Ersten Mai!</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/855-Heraus-zum-Ersten-Mai!.html</link>
            <category>Politik</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Nazis sind die PowerPoint-Präsentation des politischen Diskurses, und kommen dabei mit ihren Fließtexten durchgehend in zentriertem Comic Sans MS daher.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Wer weiterlesen möchte, &lt;a href=&quot;http://bov.antville.org/stories/1993220/&quot;&gt;mag vielleicht mal bei Herrn Bov vorbei klicken&lt;/a&gt;.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 03 May 2010 19:19:34 +0200</pubDate>
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    <title>Ich bin das &amp;#x391; und das &amp;#x3a9;</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/853-Ich-bin-das-x391;-und-das-x3a9;.html</link>
            <category>trunken und genau!</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
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    &lt;p&gt;Der schwerste Defekt meines Lebens ist der Irrglaube, dass das alles unverdient sei. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Thu, 29 Apr 2010 00:21:26 +0200</pubDate>
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    <title>Kunst ist</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/854-Kunst-ist.html</link>
            <category>So und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 40px;&quot;&gt;R&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 36px;&quot;&gt;e&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 28px;&quot;&gt;d&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 22px;&quot;&gt;u&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 18px;&quot;&gt;k&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 12px;&quot;&gt;t&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 10px;&quot;&gt;i&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 8px;&quot;&gt;o&lt;/span&gt; &lt;span style=&quot;font-size: 4px;&quot;&gt;n&lt;/span&gt; &lt;/p&gt; &lt;center&gt; &lt;object width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot;&gt;&lt;param name=&quot;allowfullscreen&quot; value=&quot;true&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot; /&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11219730&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1&quot; /&gt;&lt;embed width=&quot;400&quot; height=&quot;225&quot; src=&quot;http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=11219730&amp;amp;server=vimeo.com&amp;amp;show_title=1&amp;amp;show_byline=1&amp;amp;show_portrait=0&amp;amp;color=&amp;amp;fullscreen=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; /&gt;&lt;/object&gt;&lt;/center&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 02 May 2010 10:42:54 +0200</pubDate>
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    <title>Lebenswissenschaften</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/851-Lebenswissenschaften.html</link>
            <category>Universitäres</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Philosophieseminar, Thema: &lt;strong&gt;Diskursethik&lt;/strong&gt;. &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Den Unterschied zwischen &lt;em&gt;Überzeugen&lt;/em&gt; und &lt;em&gt;Überreden&lt;/em&gt; am Beispiel des Kleinstflohs illustriert, der sich morgens erst dann die Zähne putzt, wenn er durch eine mythologische Instanz (Zahnwehmännchen, natürlich unterhalb der &lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2010-04/mixa-ohrfeigen-walter&quot;&gt;Mixa-Schwelle&lt;/a&gt;) bedroht oder eine Gratifikation der Größenordnung &amp;quot;72 Jungfrauen? Oder doch lieber ein Eis nach dem Kindergarten?&amp;quot; gelockt wird, weil Argumente der Langfristigkeit ungefähr so wirkungsvoll wie eine Dunstabzugshaube am Eyjafjallajökull sind.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Lakonischer Kommentar des Dozenten: &amp;quot;Und am Abend beginnt der Tanz von vorn...&amp;quot;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; &lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Wed, 21 Apr 2010 19:12:04 +0200</pubDate>
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    <title>Bei der Geburt getrennt (Teil 3459)</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/852-Bei-der-Geburt-getrennt-Teil-3459.html</link>
            <category>So und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;&lt;a href=&quot;http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads/2008/02/dittsche_1_m.jpg&quot;&gt;Brüderlein&lt;/a&gt; &amp;amp; &lt;a href=&quot;http://www.faz.net/m/%7B2825753A-14EF-482B-BB6A-80AEEFDF079A%7DPicture.jpg&quot;&gt; Schwesterlein&lt;/a&gt;. Als Bonus: &lt;a href=&quot;http://jgtwo.files.wordpress.com/2009/06/perkins.jpg&quot;&gt;Der nette Onkel von nebenan&lt;/a&gt;. Und der &lt;a href=&quot;http://www.oswald.kg/images/rocco-englische-bulldogge.jpg&quot;&gt;Familienhund&lt;/a&gt;, zu dem sich das Mädel seit jeher besonders hingezogen fühlt.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 26 Apr 2010 17:14:53 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>APH</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/848-APH.html</link>
            <category>So und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;p&gt;Hauptsache: Keine Schmerzen.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;~~~&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt; Die Einrichtung versucht an allen Ecken dem Besucher das Gefühl zu verschaffen, er befände sich irgendwo, aber nicht in einem Altenpflegeheim. Nicht aus Bosheit oder um sich der allgemeinen Tabuisierung von Alter, Gebrechen und Tod anzuschließen. Sie meinen es lieb. Irgendwie.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;~~~&lt;/p&gt; 
&lt;p style=&quot;color: #0003ff;&quot;&gt;&amp;quot;Hammse heit schon mal nach de Frau G. jeschaut?&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Sieht nicht gut aus.&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p style=&quot;color: #0003ff;&quot;&gt;&amp;quot;Letzte Woche gings ihr noch. Aber heite. Ich weijß nich...&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Die hatte doch &#039;nen Schlaganfall. Den sechsten, glaub ich.&amp;quot;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;span style=&quot;color: #0003ff;&quot;&gt;&amp;quot;Naja. Wie hat meine Frau gesacht? &lt;/span&gt;&lt;em style=&quot;color: #0003ff;&quot;&gt;Se steijt schon mit eijnem Been aufm Zug in de Anderswelt.&lt;/em&gt;&lt;span style=&quot;color: #0003ff;&quot;&gt;&amp;quot;&lt;/span&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&amp;quot;Ja, so kann man das sagen. Schön...&amp;quot; &lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;&lt;em&gt;Und Vorhang.&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;~~~&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Großmutter liegt endlich in &lt;em&gt;ihrem&lt;/em&gt; Einzelzimmer. Nachdem die Reha-Klink sie überhastet hierher verlegt hat, musste sie sich einen Raum mit einer Frau teilen, die beständig Schreie der Angst und des Schmerzes ausstieß. Da sonst nirgendwo Platz war, parkten die Schwestern sie in einer Ecke mit Blick auf die Kleiderschränke.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;~~~&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Ich weiß gar nichts. &lt;em&gt;Niemand&lt;/em&gt; weiß &lt;em&gt;etwas&lt;/em&gt;. Wir können messen, statistisch auswerten, beobachten, schlussfolgern. Ob aber auf diesem Schiff noch ein Steuermann seinen Dienst versieht, wird uns wohl verschlossen bleiben.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;~~~&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Das Zimmer geht nach Osten. Vormittags ist der Raum
lichtdurchflutet, am frühen Abend spiegeln die Fensterscheiben der
gegenüber stehenden Plattenbauten die Abendsonne in die Betten. So
luchst sie dem Universum hintenrum doch noch etwas ab. Schlitzohr. &lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;~~~&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Das Rotieren der Pumpe zur künstlichen Ernährung. 1000 ml brauner Soße sind 1000 kcal Leben.&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;~~~&lt;/p&gt; 
&lt;p&gt;Mein Gott, sind wir schwach.&lt;br /&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Fri, 23 Apr 2010 11:06:00 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>Befremdliches. Woche 15/10</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/849-Befremdliches.-Woche-1510.html</link>
            <category>So und so</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;ul&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Montag&lt;/strong&gt;: Mund verbrannt. An Mensa-Essen.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Dienstag&lt;/strong&gt;: Von einem Flyer-Verteil-Oompa-Loompa für einen Jura-Studenten gehalten und angesprochen worden.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Mittwoch&lt;/strong&gt;: Ein Dutzend minderjähriger Touristinnen aus Frankreich lässt sich mit meinem Fahrrad fotografieren.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Donnerstag&lt;/strong&gt;: Der Käufer des von mir bei Booklooker angebotenen Buches &amp;quot;Hegel für Eilige&amp;quot; überweist endlich das Geld. Drei Wochen nach dem Kauf.&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Freitag&lt;/strong&gt;: memento mori im Altenpflegeheim. &amp;quot;Frau G. steht schon mit einem Bein auf dem Zug in die Anderswelt.&amp;quot;&lt;/li&gt; 
&lt;li&gt;&lt;strong&gt;Samstag&lt;/strong&gt;: Kinderspielplatz im Clara-Park. Permanent der mittelalten Generation &amp;quot;Jack Wolfskin&amp;quot; beim Eröffnen der Fahhrad-Saison (Biking!) aus dem Weg springen müssen. Verstehe nun den Ansatz der knallbunten Pseudo-Survival-Kleidung.&lt;br /&gt;&lt;/li&gt; 
&lt;/ul&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Sun, 18 Apr 2010 10:28:51 +0200</pubDate>
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</item>
<item>
    <title>ZEIT online</title>
    <link>http://www.flohbu.de/artikel/850-ZEIT-online.html</link>
            <category>Bildungsideale</category>
    
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    <author>nospam@example.com (Hansi)</author>
    <content:encoded>
    &lt;blockquote&gt;
&lt;p&gt;Ah! Bloß nicht! Zwang zum Aufleveln ist ein Fehler, den sie schon bei FF4(?) auf dem DS gemacht haben. Die Möglichkeit dazu, um den nächsten Boss so &amp;quot;richtig die arrogante Fresse zu polieren&amp;quot; ist okay, aber den Spieler zum grinden zu zwingen ist bei einem Dungeon Crawler a la Diablo und Co vll okay, da es dort sowieso nur um´s farmen und grinden geht, aber bei einem echten(!) RPG einfach ein nogo.&lt;/p&gt;
&lt;/blockquote&gt; 
&lt;p align=&quot;right&quot;&gt;&lt;sub&gt;Unbekannter Lyriker bei ZEIT online zum Thema &amp;quot;&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/digital/games/2010-04/final-fantasy-13?page=all&quot;&gt;Final Fantasy XIII: Lasst diese Welt doch untergehen&lt;/a&gt;&amp;quot;&lt;/sub&gt;&lt;/p&gt; 
    </content:encoded>

    <pubDate>Mon, 19 Apr 2010 10:38:00 +0200</pubDate>
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