Post an den MdB
Mittwoch, 7. November 2007
Schnell noch eine elektronische Briefmarke anlecken und den lokalen Abgordneten anschreiben! Das ist noch bequemer als rennend auf dem Augustusplatz den Gegenverkehr zu blockieren in der Kälte zu demonstrieren - Ich muss es wissen, ist meine Mail doch gerade raus gegangen...
Werter Herr Weißgerber,
hiermit bitte ich Sie als Wähler und besorgter Staatsbürger um die Ablehnung jeglicher Maßnahmen, die unter dem Stichwort "Vorratsdatenspeicherung" firmieren und am Freitag dem 9. November (sic!) 2007 zur Abstimmung im Parlament stehen.
Ich habe gestern mit ca. 1500 anderen Leipzigern gegen diese potenzielle Vernichtung der Unschuldsvermutung protestiert. Dabei forderten wir die Bundesregierung und die Abgeordneten des Deutschen Bundestags (also auch Sie) auf, dieses Vorhaben so lange zurückzustellen, bis eine Klärung der berechtigten Zweifel an der Angemessenheit dieses tiefgreifenden Eingriffs herbeigeführt wurde.
Nun ist es an Ihnen, unsere gemeinsame Ablehnung nach Berlin zu tragen und zu formulieren, denn der Gesetzentwurf zur Neuregelung der Telekommunikationsüberwachung sieht vor, die verdachtsunabhängige und flächendeckende Protokollierung aller Verbindungsdaten der Kommunikation sämtlicher Bürgerinnen und Bürger in Deutschland einzuführen – egal ob per Telefon, Handy, E-Mail oder Internet.
Und ja, auch Sie wären betroffen - Wenn nicht persönlich, dann auf jeden Fall Ihre Freunde, Familie und Kollegen. Lassen Sie es also bitte gar nicht erst dazu kommen.
Mit freundlichem Gruß...
Nachtrag: Eine Antwort habe ich hierauf nie erhalten.

[...] auf Ihrer Website eine Stellungnahme dazu, noch habe ich eine Antwort auf Anfragen im Vorfeld (vgl. hier) bzw. nach (vgl. hier) der Abstimmung gefunden. Deswegen wende ich mich nun direkt an [...]
[...] hatte es ja gestern schon mal: letzte Möglichkeit: die Abgeordneten anschreiben. Flohbu.de hat es vorgemacht. Mitmachbefehl, weil es einfach ist. Einfach die Adresse: vorname.nachname@bundestag.de (alternativ [...]