Soon I gonna be a Jedi

Sonntag, 15. März 2009 ~ Kommentier mich...(0) ~ Twitter mich...

Leipziger Buchmesse. Zu Gast bei Kulturmenschen. Besser gesagt: Einer Menge Kulturmenschen. Die Massen, die hier seit Tagen durch die Leistungsschau der Literatur walzen, machen mich fast vergessen, dass es jemals so etwas wie eine Raubkopierdebatte, illegale Filmdownloads, überhaupt: Digitale Medien gab. Scheinbar, nein, offensichtlich lesen die Leute wieder.

Aber zuvorderst sammeln sie.

Wie die Altvorderen pirschen sie von Stand zu Stand, immer auf der Suche nach einem neuen Beutestück, dass sie ihrer Sammlung einverleiben können. Manch einer kann kaum noch seine Reisetaschen tragen, die er zwecks Abtransport der potentiell wertvollen Artefakte mitgebracht hat. Am Stand eines religiös orientierten Verlages versucht jemand, einen jener unförmigen Sessel mit Styroporperlenfüllung in seinen Seesack zu stopfen, die alle 25 Jahre wieder in Mode kommen, auf denen man bestenfalls chiropraktisch bedenklich lümmeln kann und die später verschämt für vierundzwanzigeinhalb Jahre im Keller verschwinden, wo sie wertvollen Stauraum vergeuden.

Plötzlich bemerkt der „Finder“, dass es gar kein Sitzsack ist, den er dort kassieren will, sondern Peter Hahne; der wehrt sich weinend und nach bestem Vermögen, was auf einer Skala von „Rambo“ bis „Prinzessin Lillifee“ aber höchstens die Note „Guido Westerwelle“ verdient. Hektik kommt auf: Der Sammler will sich nicht von seiner Beute trennen. Hahne verschwindet im Sack, immer darauf bedacht, beim Fluchen Schluss mit lustig! Schluss mit lustig! nicht zu fluchen. Doch Rettung naht. Drei adipöse Jugendliche springen herbei. Ihr Outfit besteht im Wesentlichen aus knallbunten Fantasieuniformen, Selbstgeschneidert! und ebenso farbenfrohem wie unpassenden Makeup. Sie rufen Dinge wie „Deine Zeit ist gekommen!“ und beginnen einem verschollenen Ritual folgend mit Freiübungen, die wohl an asiatische Kloppereien erinnern wollen, die von ihren debilen Fans immer als Kampfkunst deklariert wird.

Doch vor den Kampf haben die Götter das Gleichgewicht gestellt. Es dauert nicht lange, bis der dickste der Retter über sein Rollköfferchen stürzt und genau auf den Seesack fällt. Dem entspringt ein kaum mehr wahrnehmbares Aua!. Wie aus dem Nichts steht plötzlich ein Leipziger Jungschriftsteller, der mir nicht unbekannt ist, weil er ein paar Straßen weiter wohnt, neben dem Quartett. Im härtesten Akzent, den die sächsische Mundart zu bieten hat, will er wissen, was los ist. Der dicke Stürzer rappelt sich auf, bückt sich, sammelt die Manga-Hefte auf, die seinem Köfferchen entsprangen und ningelt irgendwas von Ersthilfe. Der Jungschriftsteller verpasst ihm einen saftigen Tritt in seinen Hintern.

„Gugge misch gefällischsd an wennsch middir rede, du Hedley!“

Plötzlich schweigt die ganze Halle. Das Informationsbedürfnis desjenigen, der wissen will, was das nun wieder soll, kommt der Jungschriftsteller mit einer linken Geraden nach. Blut spritzt, Zähne fliegen. Die dritte Retterin sucht sicherheitshalber das Weite, schnell rasselt sie mit ihrem Köfferchen davon. Der Jungschriftsteller beugt sich indes über den mittlerweile verlassenen Seesack.

„Is da jemand drin?“, flüstert er mit hundert Dezibel. Der Sack zuckt.

„Bitte lassen sie mich raus! Ich bin Peter Hahne! Ich werde hier gefangen gehalten!“

„Was machstn in dem Sagge, sachema?“

„Ich werde hier gefangen gehalten! Wenn sie mich retten, erwähne ich sie auch lobend in meinem neuen Buch — Bitte!“

Etwas ratlos schaut der Leipziger Jungschriftsteller, dem wir verdanken, dass Anger-Crottendorf mittlerweile als cool gilt, weil ER ja hier wohnt, in die Runde. Ganz klar: Hier braucht es Lebenserfahrung, Krisenmanagment, kreative Problemlösekompetenz! Günter Grass tritt hervor, denn das sind seine Stichworte. Mit einer dicken Pfeife im Mund erkundigt er sich nach dem Stand der Dinge. Als er ihn kennt, atmet er tief ein und schaut fragend auf den Leipziger Jungschriftsteller herab. Die Spannung ist kaum noch auszuhalten. Die angereisten Journalisten zücken ihre Diktiergeräte, am Stand von „Vatikanpress“ wird über ein rotes Handy eine Direktleitung zu Ratzinger dem Sechzehnten auf „Freisprechen“ eingestellt. Irgendwo zirpt eine Grille.

„Sach mal Jung“, beginnt Grass, „du hast doch in deinem Leben auch schon so manches erlebt. Ich meine das ganz biografisch, wie ich alles biografisch meine.“ Er hält kurz inne, damit seine Entourage, bestehend aus 45 Germanistinnen und einem Würstchenverkäufer, nach diesen weltschweren Sätzen das Denken wieder aufnehmen kann. „Da habe ich so zu mir gesagt, Günter, das ist ein Problem, mit dem du nicht allein fertig wirst. Da brauchst du Hilfe. Verstehst du was ich meine?“

„Nu glar. Is glar, ne.“ antwortet der Jungschriftsteller etwas betreten. Wie ein Schüler, der das eben Gehörte wiederholen soll, es aber schon vergessen hat, weil er nur an Fußball oder andere Formen des Geschlechtsaktes denkt.

„Nun“, pafft Grass weiter, „was meinst du: Siehst du dich in der Lage, mir meinen MP3-Player aus dem Pissbecken zu fischen?“

„Deinen was? Woraus?“

„Meinen MP3-Player. Der ist nagelneu und von Angela Merkel handsigniert. Vorhin hat mir so ein Idiot auf dem Klo die Hand schütteln wollen. Auf dem Klo! Muss man sich mal vorstellen!“ Die Germanistinnen tun es und übergeben sich spontan. Den Würstchenverkäufer erinnert dieser Satz an seine Berufung. Er dreht sein verschrumpeltes Grillwerk um.

Ein Ende in Sicht?

Montag, 9. März 2009 ~ Kommentier mich...(0) ~ Twitter mich...

Als wir um die Ecke biegen, stehen wir vor einer grün-weißen Wand. Die Polizeiwagenkolonne bildet einen Damm, den weder Autofahrer noch Fußgänger passieren können. Ein Polizist in grüner Einsatzmontur und schusssicherer Weste stellt sich uns mit hinter dem Rücken verschränkten Händen in den Weg. Ob wir in den Kindergarten nebenan wollen? Wir verneinen. "Zur Bushaltestelle" antwortet meine Frau.

"Dann muss ich sie bitten, woanders lang zu gehen. Hier ist gesperrt."

Während er das sagt, kommt er immer näher auf uns zu. Die Art und Weise, wie er sich vor uns auftürmt, lässt keinen Zweifel zu: Ihr kommt hier nicht durch, eher in die Notaufnahme zum Einrenken diverser Luxationen. Die gesperrte Straße zur Bushaltestelle war der letzte Wohnort von Michelle, dem Mädchen, dass letzten Sommer verschwand und das nach drei Tagen tot aufgefunden wurde.

Als wir weiter gehen, wird das Ausmaß dieses Einsatzes offenbar. Nicht nur die kleine Carpzovstraße ist abgeriegelt, auch das gegenüber liegende Carree wurde vollständig eingekreist. Polizisten umstellen im Abstand von zehn Metern einen kompletten Block. Hier wohnt auch unser kleiner Neffe, wenn er bei seinem Vater ist. Ein Hundebesitzer grummelt Die hamm ja widdr hier ne Magge, seine Stammroute ist versperrt. Kommen Anwohner aus den Häusern, werden sie sofort kontrolliert.

Später wird man lesen können, dass der ganze Aufwand einem 19-jährigen galt, der dringend tatverdächtig ist. Wir wissen nicht, ob wir uns freuen oder fürchten sollen. Hat man endlich den Täter? Wenn ja: Ist es einer "von uns hier"? Vielleicht der Mann, der manchmal hinter uns beim Bäcker stand? Oder der, den wir immer mit seinem Fahrrad sahen? Vielleicht ist es auch derjenige, der uns letzte Woche die Pizza gebracht hat? War er vielleicht sogar bei den Rechten-Demos dabei und hat sich am Schmerz und der Empörung der Einwohner ergötzt?

Das Ende dieser Angelegenheit ist der sehnlichste Wunsch aller hier Wohnenden. Manchmal sehe ich aber aus dem Fenster und frage mich: Wie konnte es überhaupt beginnen? Dann erblicke ich die Kinder auf unserem Hof, wie sie spielen und lärmen, mit Kreide auf den Gehweg malen, fußballspielend über Wiesen rennen. Und über allen kreisen die verkniffenen Mienen derjenigen, die auf dem Balkon hinter ihren Windfängen stehen und die ganze Brut zum Teufel wünschen.

Als der Bus eintrifft, schieben sich die Blockaden auseinander. Das rot-weiße Absperrband wird für einen Moment beiseite genommen, die Normalität dringt fahrplangemäß wieder in unsere Straßen ein. Wir fahren ab. Und müssen doch bleiben.

Epilog: Der Verdächtige hat wohl gestanden. Angeblich ein geistig Retardierter. Dennoch erinnert mich das irgendwie an "Das Versprechen", schon von Anfang an.

Keine Zeit für Angsthasen

Freitag, 6. März 2009 ~ Kommentier mich...(0) ~ Twitter mich...

Die alte Geisteswissenschaftlerin ist dankbar: Soeben habe ich ihre Publikationen modifiziert. Die Liste steht auf einer Seite im Netz und ist für sie schwerer zu erreichen als China zu Fuß. Dann erzählt sie mir, wie ihr ein Kollege vor geraumer Zeit empfahl, mal auf eine bestimmte Homepage zu gehen. Sie hätte probiert und probiert. Am Ende war alles ganz einfach.

Ich hätte es einfach bloß wagen sollen, die Adresse so einzugeben, wie man sie mir angesagt hat.

Kein schlechter Gedanke in Zeiten der Krise - Einfach mal einfach machen. Was kann denn schon schief gehen? Das Leben zeigt schließlich niemals 404 an. (Und wenn alles hängt, gibt es einen Reset mit Single Malt in bester Gesellschaft.)

Eine Nacht von vielen

Donnerstag, 5. März 2009 ~ Kommentier mich...(0) ~ Twitter mich...

In den Nächten, in denen das warme Wetter geht, fühlt es sich besonders kalt an, wenn der eigene Kopf von einem Knie auf das Straßenpflaster gedrückt wird. Schnipp. Schnapp. Meine Hände bedecken den Rücken. Ich werde aufgerichtet, so dass ich selber laufen muss. Schmerzen schießen durch die Schultern.

Hebelgesetz.

Pech gehabt.

Wenig vorsichtig legt mir der Polizist seine behandschuhte Pranke auf den Kopf, damit ich mich nicht am Türrahmen stoße. Im Auto selber ist es warm. Die vergitterte Rückbank umwabert ein Kaffee-Leder-Kotze-Geruch. Der Dunst einer klammen Mittwochnacht. Kurz: Bullengestank.

Unentwegt kratzt das Funkgerät, es petzt mit blecherner Stimme die kleinen und großen Übeltaten in die Nacht. Als der zweite Polizist losfahren will, bemerkt er den Rettungswagen vor seinem Auto. Da unsere Straße aber zu schmal ist, muss er warten. Wir stehen eingeklemmt im Kasperletheater menschlicher Reiz-Reaktions-Schemata. Mann, muss ich mal schiffen! Die volle Blase des Einen und der nahe Feierabend des Anderen schwängern den Mief mit aggressiver Ungeduld.

Eine alte Frau steht jammernd in der Haustür. Ihr Blick folgt den Sanitätern, die einen Mann in den Rettungswagen schieben. Ihren Mann. Sie trägt einen Bademantel voller Blutflecken. Die roten Kleckse sehen aus wie ein Rohrschachtest. Ich entdecke Kontinente. Nordamerika geht quer über ihren Hintern, Australien liegt neben Afrika in der Nähe des Kragens. Eine Hand hält sie zitternd vor ihren Mund, als wolle sie sich die Finger bei der nächsten Gelegenheit abbeißen. Mit dem neuen Blut könnte sie ja noch Italien hinzufügen. Sie ist Gaia in rosa Frottee, eine fette, dauergewellte Mutter Erde, kurz vorm Untergang. So sieht das also aus.

Wir warten. Die Scheiben beschlagen, so dass ich kaum noch etwas sehe. Rhythmisch blitzt die Rundumleuchte des Krankenwagens in meine mobile Zelle. Eine Technodisko in blau. Meine erste Bitte um Frischluft wird von den beiden vorne Sitzenden ignoriert. Als ich sie wiederhole, dreht sich der eine um und lässt mich seine Faust kosten. Jetzt ist auch Blut auf meinem Hemd. Alles klar: Fresse halten heißt gesund bleiben.

Was ich mir dabei gedacht habe, fragt der andere.

Ich antworte ihm, dass ich gar nichts gedacht habe. Beide lachen. Jedenfalls wäre der Alte schon ziemlich hinüber, wer weiß, ob er die Nacht noch schafft. Ob ich mich denn nicht schäme, so einen alten Mann zu verprügeln? Ich denke mir, dass die Frage, ob ich mit einer einfachen Verwarnung davon gekommen wäre, hätte das Opfer die Renteneintrittsgrenze noch nicht erreicht, wenig Sinn macht. Daher bleibe ich bei der Wahrheit.

„Nein. Das alte Dreckschwein hat meiner Familie lange genug zugesetzt. Dieser feige alte Pisser lauerte meiner Frau auf, weil er sich mit seinem kleinlichen Gemecker nicht an mich ran traut. Außerdem versucht er uns schon eine Weile mit seinen StaSi-Stalker-Methoden zu vergraulen. Jetzt hat er uns mit einem Kugelschreiber an den Briefkasten geschmiert, dass wir die kleinen Stöcke, die unser Sohn vor das Haus gelegt hat, wegräumen sollen.“

„Und deshalb hast du den Opa zerlegt und die Treppe runtergeschmissen?“ fragt wieder der Fahrer.

„Geschmissen habe ich ihn ja überhaupt nicht. Er ist gefallen, als er sich verpissen wollte. Manchmal erwischt es halt einen.“ Ich verkneife mir den Hinweis auf das Darwin-Jahr. Die Jungs sehen nicht aus, als duldeten sie einen Oberlehrer auf ihrer Rücksitzbank.

Der Rettungswagen fährt langsam aus unserer Sackgasse heraus. Der Polizist lässt den Streifenwagen an. Ich sehe ihnen noch eine Weile nach. Dann treibt mich die Kälte ins Haus zurück. Die fette alte Frau schaut mich fassungslos an. „Klarer Fall von Notwehr“, sage ich zu ihr im Vorbeigehen, „es wird keine Ermittlungen geben.“

Sie zetert irgend etwas von Unverschämtheit! und ungerecht!. In dieser Reihenfolge. Ich gebe ihr einen neuen Kuli, der ihres Mannes steckt noch in seinem rechten Auge. Sie soll es aufschreiben. „Hilft mir auch immer. Bevor noch jemanden etwas zustößt. Und das wollen wir doch nicht, oder?“

Kettenreaktion

Dienstag, 3. März 2009 ~ Kommentier mich...(0) ~ Twitter mich...

  1. Stelle ich hier das Bild eines nackten Kindes rein, vielleicht noch in deutlich sexualisierter Komposition, dann ist das Verbreitung von Kinderpornografie. Leuchtet ein.
  2. Verlinke ich auf eine Seite, die dezidiert solche Inhalte anbietet, vielleicht noch mit einem wohlmeinenden Text, dann ist das wohl sowas wie Beihilfe zur Verbreitung von Kinderpornografie. Auch das ist so weit nachvollziehbar.
  3. Jetzt wird es aber knifflig: Verlinke ich auf eine Seite, welche knapp 4000 URLs enthält, die zukünftig von der dänischen Regierung im Rahmen der KiPo-Bekämpfung gesperrt werden sollen, und die etwas Transparenz in die Entscheidung der Legislative bringen will - was ist das? Kritischer Bürgerjournalismus? Freie Meinungsäußerung? Unterstützung der Verbreitung von KiPo?
  4. Und nun das cremige Finale: Was passiert mit einem Blogger, der auf die unter (3) besprochene Seite verlinkt? Gegen ihn wird ein Ermittlungsverfahren eingeleitet und eine Hausdurchsuchung vorgenommen! Und weshalb?

Aufgrund der bisherigen Ermittlungen besteht der Verdacht der Beschuldigte habe auf der von ihm betriebenen Internetseite [...] gezielt eine Sprungmarke auf die Internetseite schutzalter.twoday.net gesetzt, auf welcher eine sogenannte "Dänische Zensurliste" thematisiert wird.[...]

Da davon auszugehen ist, dass sich der Beschuldigte vor Verlinkung des Artikels dessen Informationsgehalt zu Eigen gemacht hat, ist ebenso wahrscheinlich, dass er sich durch diesen Vorgang die Informationen der Internetseite und somit auch kinderpornographisches Material zumindest im Cache seines Computers gespeichert hat[...]

Was lernen wir daraus? Die Polizei, jene Behörde, die sich täglich das Internet zur Einsichtnahme mit Nadeldruckern sichern lässt, geht allen Ernstes davon aus, dass man vor dem Verlinken eines Blogs alle Postings aufs Gewissenhafteste untersucht hat. Inklusive aller jemals gesetzten Links, sowie derjenigen, die sich auf den verlinkten Seiten befinden.

Und wer mit dem terminus technicus "Cache seines Computers" nichts anfangen kann: Der Cache (sprich [kæʃ]) ist eine Art flüchtiger Zwischenspeicher, in welchem man eigentlich nichts bewusst hinein speichert (wie etwa beim Herunterladen von Dateien, Bildern, etc.), sondern der von jedem Browser benutzt wird, um die Internetseiten vor der eigentlichen Anzeige auf dem eigenen Rechner zwischenzulagern.

Daher, liebe Frau von der Leyen, edle Schöpferin und Verteidigerin der deutschen Internetsperrgedanken, nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Der Gynäkologe ihres Vertrauens nimmt nur eine medizinische Untersuchung vor. Der vergewaltigt sie nicht - auch wenn er mal kalte Hände hat. Nur so am Rande bemerkt, nicht dass hier noch eine Existenz einem wild herbeifabulierten Anfangsverdacht "anständiger Bürger, die nix zu verbergen hamm" zum Opfer fällt.

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Dieser Beitrag stammt von der Internetseite http://www.flohbu.de und wurde am 6. Juli 2009, um 22:28 Uhr ausgedruckt. Alle Inhalte unterliegen der Creative Commons Lizenz. Es ist Ihnen gestattet, das Werk zu vervielfältigen, zu verbreiten und öffentlich zugänglich zu machen. Zu den folgenden Bedingungen: